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Immaterielle Vermögenswerte

Das immaterielle Vermögen, auch ungegenständliches Vermögen genannt, umfasst Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte, Lizenzen, Firmenwerte, Patente, geleistete Anzahlungen u.a.m. Auch Warenzeichen oder Markenrechte gehören dazu.

Immobilienfonds investieren das Geld der Fonds-Anleger in Immobilien. Zu unterscheiden sind dabei offen von geschlossenen Fonds. geschlossene Fonds investieren eingeworbenes Geld in ein oder mehrere fest umrissen Projekte. Die Anleger erhalten Ausschüttungen aus deren Ertrag. Neues Geld fließt nach der Zeichnungsphase nicht mehr zu, eine vorzeitige Rückgabe der Anteile ist nur in Ausnahmefällen zulässig. Offene Immobilienfonds investieren laufend eingeworbene Mittel in wechselnde Projekte. Eine vorzeitige Rückgabe der Anteile ist grundsätzlich jederzeit zulässig. Im Laufe der Finanzkrise Ende des ersten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts machten indes zahlreiche Emittenten von ihrem Recht Gebrauch, die Rücknahme von Anteilen über einen längeren Zeitraum einzustellen.

Unter implizierter Volatilität versteht man die erwarteten, künftigen Kursausschläge des Basiswertes einer Option über die Restlaufzeit. Dabei wird angenommen, dass die tatsächlichen den theoretischen Optionspreisen entsprechen. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Marktpreis der Option als fairer Wert in ein Optionspreismodell eingesetzt wird. Bei gleicher Basis, Laufzeit und gleichem Bezugsverhältnis ist ein Optionsschein mit geringerer implizierter Volatilität günstiger.

Erhöhung der inländischen Inflationsrate durch Ansteigen der Importpreise aufgrund von Preissteigerungen der ausländischen Güter.

Schuldverschreibung, deren Ertrag sich aus der Entwicklung eines Aktien- oder sonstigen Index bestimmt.

Ein Indexfonds verfolgt das Ziel, die Zusammenstellung eines bestimmten Index nachzubilden. Die Auflage von Indexfonds ist seit 1998 möglich. Korrekt konstruierte Indexfonds bieten anders als aktiv gemanagte Fonds gegenüber dem Index keine Chance auf einen Mehrertrag, allerdings auch nicht das Risiko, eine schlechtere Wertentwicklung als die des Referenzindex' zu verbuchen. Dieser Anlageansatz wird als passiv bezeichnet.

Bei der Berechnung indizierter Erträge werden die Erträge eines Investments von einem festgelegten Indexwert ausgehend berechnet. Indizierte, monatliche Erträge werden zur Ermittlung statistischer Daten wie der Standardabweichung, Alpha, Beta, R-Quadrat benötigt. Des Weiteren kann mit ihrer Hilfe der Erfolg unterschiedlicher Investments in einem bestimmten Zeitraum verglichen werden.

Auch Industrieobligationen oder -schuldverschreibungen genannt, bezeichnen sie Fremdkapitalaufnahmen von Nicht-Finanzunternehmen, die am Anleihenmarkt gehandelt werden.

Geldentwertung (Sinken des Geldwertes), die sich durch ständiges Steigen des Preisniveaus für Endprodukte (Konsumgüter, Investitionsgüter) ausdrückt. Nach klassischer Theorie entsteht Inflation durch anhaltende überhöhte Güternachfrage über das gesamtwirtschaftliche Güterangebot hinaus. Erfahrungsgemäß geht sie mit einer Erhöhung der umlaufenden Geldmenge und/oder der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes einher. Halten sich die Geldentwertungsraten in engeren Grenzen, so spricht man von schleichender Inflation, ansonsten von offener oder galoppierender Inflation. Wird durch staatliche Maßnahmen (z.B. Preisstopp, Mietstopp, Lebensmittelrationierung) eine Inflation zurückgestaut, so bildet sich regelmäßig ein Schwarzmarkt. Am Ende einer offenen oder zurückgestauten Inflation steht meistens eine Währungsreform. Gegenteil: Deflation.

Ihr unterliegen alle Unternehmen, deren Wertpapiere öffentlich gehandelt werden oder die diese zum Erwerb anbieten, je nach Art des Wertpapiers und des Marktsegments in mehr oder weniger hohem Maße. Sie umfasst vor allem die ausführliche Erläuterung aller entscheidender Daten. Der Anleger soll dadurch in die Lage versetzt werden, sich ein präzises Bild vom Angebot zu machen und seine Anlageentscheidung zu treffen.

Inhaberaktien stellen den Großteil der in Deutschland gehandelten Aktien dar. Die Bezeichnung "Inhaber" bezieht sich darauf, dass die Wahrnehmung aller mit dem Wertpapier verbundenen Rechte (Dividendenanspruch, Stimmrecht) lediglich an den Erwerb gekoppelt ist. Im Unterschied dazu muss etwa bei vinkulierten Namensaktien der Eintrag im Aktionärsbuch geändert werden. Inhaberpapiere sind deshalb leicht übertragbar.

Ein Geschlossener Fonds wird von sogenannten Initiatoren (Person oder Gesellschaften) ins Leben gerufen. Zu den Hauptaufgaben gehören die Gründung der Fondsgesellschaft, Auswahl, Realisierung oder Erwerb der Fondsobjekte, Koordinierung von Eigenkapital- und ggf. Fremdkapitalbeschaffung, Überwachung und Koordinierung des Fondsbetriebes. Größe, Erfahrung und Seriosität des Initiators sind für den langfristigen Erfolg eines geschlossenen Fondsprojektes aufgrund dieser weitreichenden Verantwortung von größter Bedeutung.

Der innere Wert einer Option gibt ihren tatsächlichen Wert bei Ausübung an und errechnet sich als Differenz zwischen Basispreis und aktuellem Preis des Basiswerts unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses. Ist die Differenz positiv so liegt der Schein "im Geld", ist sie negativ "aus dem Geld". Ist sie gleich null, so liegt der Schein "am Geld".

Als Insider wird jemand verstanden, der aufgrund seiner Tätigkeit oder besonderen Stellung vertrauliche, nicht allgemein zugängliche Informationen über Daten, Zusammenhänge, Vorhaben eines Unternehmens besitzt. Wer diese Kenntnisse dazu nutzt, um zum eigenen oder drittem Vorteil Börsengeschäfte durchzuführen oder solche Informationen unbefugt weitergibt, handelt in vielen Ländern ungesetzlich. Das deutsche Wertpapierhandelsgesetz sieht Geldstrafen oder Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren vor. In Deutschland wird der Handel durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) überwacht. In der Praxis wurden zwar sehr viele Verdachtsfälle zur Anzeige gebracht, nur in wenigen Fällen kam es aber zu Verurteilungen.

Insidergeschäfte sind Handelsaktivitäten von Insidern, die auf deren Wissensvorsprung basieren und in der Erwartung getätigt werden, von einer bestimmten Reaktion des Marktes auf diese Information zu profitieren.

Als Insolvenz wird der (drohende) Eintritt der Zahlungsunfähigkeit eines Unternehmens bezeichnet. Die Bezeichnung Konkurs, mit der derselbe Sachverhalt gemeint ist, ist in Deutschland kein Rechtsbegriff. In Deutschland gilt zudem für juristische Personen oder Personengesellschaften, bei der kein Gesellschafter eine natürliche Person ist, auch die Überschuldung gemäß Überschuldungsstatus als Grund. Aufgrund der Finanzkrise wurde dieser Passus dahingehend eingeschränkt, dass bis zum 31. Dezember 2013 Überschuldung nur dann als Insolvenzgrund gilt, wenn es für das Unternehmen keine positive Fortführungsprognose gibt. Kann ein Unternehmen seine Zahlungsunfähigkeit auf Dauer nicht vermeiden, ist es zur Beantragung eines Insolvenzverfahrens verpflichtet. Vorrangiges Ziel ist es, die Forderungen der Gläubiger durch Verwertung der Insolvenzmasse zu erfüllen. Dies kann durch Liquidierung, aber auch durch Sanierung oder Verkauf des Unternehmens als Ganzes geschehen. Von der Unternehmensinsolvenz ist die Verbraucherinsolvenz strikt zu unterscheiden.

Als institutionelle Anleger werden alle juristischen Personen bezeichnet. Hierzu zählen Banken, Versicherungen, Fondsgesellschaften, aber auch Unternehmen, die ihre Pensionskassen in Wertpapieren anlegen oder ihre Fremdwährungsbestände absichern.

Ein nicht börsenmäßig standardisierter, gleichwohl organisierter Handel mit Devisen und Geld zwischen internationalen Banken. Der Devisenhandel geht von Wellington (Neuseeland) aus am Montagmorgen (in unserer Zeitzone Sonntagabend) über die ganze Woche bis zum Freitagabend in San Francisco (in unserer Zeitzone samstags morgens) mit der Sonne ununterbrochen im 24-Stunden-Rhythmus um den Globus. Dabei wird täglich bis zu einer Billion Dollar gehandelt.

Interventionspunkte markieren in einem System fester Wechselkurse eine Kursgrenze, bei deren Überschreitung Notenbanken zu Interventionen am Devisenmarkt verpflichtet sind, mit dem Ziel durch Kauf oder Verkauf der Währung den Kurs wieder in die gewünschte Spanne zu manövrieren.

Bezeichnet werden das Kaufen und Verkaufen von Wertpapieren innerhalb eines Handelstages. Ziel ist es, die börsentägliche Schwankung eines Kurses auszunutzen.

Der Gesamtwert der im Vermögen eines Investmentfonds befindlichen Wertpapiere und Barmittel.

In der Regel rentieren festverzinsliche Wertpapiere mit langer Restlaufzeit höher als Papiere mit kürzerer Restlaufzeit. Ist das Gegenteil der Fall, spricht man von einer inversen Zinsstruktur oder einem inversen Markt. Erklärt wird dies damit, dass für die Zukunft deutlich fallende Zinsen erwartet werden, weswegen die Anleger vorzugsweise in langlaufende Papiere investieren, um sich die höheren Zinsen zu sichern. Die Kurse kurzlaufender Anleihen sinken oder steigen langsamer, wodurch deren Renditen steigen oder langsamer fallen als die der Langläufer. Dieser Fall gilt als Vorbote von Rezessionen, da sich dieser Zusammenhang empirisch häufig beobachten lässt.

Anteil, zu dem ein gegebenes Vermögen in Geld- oder Sachanlagen investiert ist. Bezogen auf Investmentfonds handelt es sich um das Fondsvermögen abzüglich der Barreserve.

Das Vermögen eines Investmentfonds gliedert sich in Investmentanteile au, auf die sich der veröffentlichte Fondspreis bezieht.

Ein Investmentfonds ist ein von einer Kapitalanlagegesellschaft (Investmentgesellschaft) verwaltetes Sondervermögen, das in Wertgegenständen wie Aktien, Anleihen (Renten), Immobilien, Rohstoffen und /oder Derivaten angelegt wird. Man unterscheidet zwischen offenen und geschlossenen Fonds. Bei offenen Fonds können Anteile zu jeder Zeit erworben, vor allem aber an den Emittenten zurückgegeben werden. Geschlossene Fonds sind unternehmerische Beteiligungen mit meist einer begrenzten Laufzeit. Eine Anteilsrückgabe ist nicht möglich, auch ein Anteilserwerb nach Einbringung des geplanten Volumens nicht. Das von Anlegern eingezahlte Geld bleibt als Fondsvermögen vom Vermögen der Investmentgesellschaft getrennt und im Eigentum der Anleger, fällt daher auch im Konkursfall nicht unter die Insolvenzmasse der Gesellschaft. Die Anleger der Fonds erhalten für ihre Einlage Anteilsscheine an diesem Vermögen. Erwirtschaftet ein Investmentfonds Erträge aus Kursgewinnen, Dividenden, Zinsen o.ä. werden diese entweder an die Anteilseigener ausgeschüttet oder im Falle thesaurierender Fonds reinvestiert, wodurch der Wert der Fondsanteile steigt. Davon zu unterscheiden ist die Wiederanlage, bei den Erträgen aus eigentlich ausschüttenden Fonds wieder in denselben angelegt wird. Die Auswahl an Investmentfonds jedweder Bestimmung ist kaum überschaubare. Die Auswahl des richtigen Fonds wird zudem durch unterschiedliche Gebührenstrukturen erschwert sowie dadurch, dass positive Wertentwicklungen der Vergangenheit kein Indiz für eine zukünftige positive Entwicklung sind. Neben der Beurteilung der Managementqualität muss vor allem die zugrunde liegenden Investmentidee stimmen.

Investmentgesellschaften, auch Fondsgesellschaften oder Kapitalanlagegesellschaften (KAG) genannt sind Unternehmen, die liquide Mittel von Anlegern sammeln, um diese nach vorgegebenen Grundsätzen in diverse Anlageklassen (zumeist Wertpapiere, aber auch Immobilien) zu investieren.

Damit die Vergleichbarkeit zwischen unterschiedlichen Geschäftsberichten und den darin ausgewiesenen Ertragszahlen gewährleistet bleibt, müssen diese nach bestimmten Grundsätzen (Bilanzstandards) errechnet sein. International findet vor allem der Standard IAS (International Accounting Standards) Verwendung. Amerikanische Unternehmen bilanzieren auch nach US-GAAP (United States Generally Accepted Accounting Principles). Deutsche Unternehmen nutzten früher das HGB, dieser Standard findet aber bei international agierenden Unternehmen hierzulande kaum noch Anwendung.

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