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M-Dax

Der Midcap-Index der Deutschen Börse, M-Dax, besteht aus den 50 liquidesten Aktienwerten nach den 30 Dax-Mitgliedern. Der Index wird analog zum Dax während der Börsenzeit minütlich als Performance- und auch als Kursindex berechnet. Die Zusammensetzung wird zweimal jährlich durch den Vorstand der Deutsche Börse AG auf Empfehlung des Arbeitskreises Aktienindizes überprüft (vgl. Dax)

Der Moving Average Convergence-Divergence ist eine wichtige Größe der technischen Analyse. Er bedient sich eines Diagramms zum Erkennen von Kauf- und Verkaufssignalen im Kursverlauf von Börsentiteln. Der MACD berechnet sich aus exponentiellen, gleitenden Durchschnitten. Zuerst werden dabei zwei gleitende Durchschnitte unterschiedlicher Länge berechnet, meist ein 12-Tage- und ein 26-Tage Durchschnitt. Letzteren zieht man vom ersten ab, woraufhin man eine Reihe von Werten erhält, die "schnelle Linie" genannt werden. Aus dieser bildet man wiederum eine 9-Tage-Durchschnittslinie, die "langsame Linie" genannt wird. Beide Linien werden nun in ein Diagramm eingezeichnet. Kaufsignale ergeben sich, wenn die schnelle Linie die langsame von unten nach oben schneidet, Verkaufssignale, wenn sie die langsame von oben nach unten schneidet.

Übernimmt die Geschäftsführung die Anteile einer Gesellschaft mehrheitlich, so spricht man von einem Management Buy-Out (MBO). In der Regel finden solche Transaktionen nicht nur aus dem Privatvermögen der Geschäftsführung statt, sondern unter Zuhilfenahme einer Bank oder anderer Finanzinvestoren. Im Falle einer (überwiegenden) Fremdfinanzierung spricht man von einem Leveraged-Buy-Out (LBO). Davon abzugrenzen ist ein Management Buy-Out bei einer angeschlagenen Gesellschaft. Sofern sich das Unternehmen in einer tiefen Krise befinden, kann der MBO auch durch einen einfachen Aktienübertrag zu einem symbolischen Preis erfolgen.

Verwaltungsvergütung

Ein Fonds kann nach unterschiedlichen Investmentansätzen verwaltet werden. Unterschieden werden in der Regel Top-down- und Bottom-up-Ansatz. Während das Fondsmanagement beim Top-down-Ansatz ausgehend von volkswirtschaftlichen Daten zunächst Gewichtungen für die einzelnen Anlageländer festlegt und danach Wertpapiere auswählt, sucht das Fondsmanagement, das nach dem Bottom-up-Ansatz vorgeht, interessante Einzeltitel aus, ohne auf die Länderquote zu achten. Vor allem Nebenwertefonds werden in der Regel nach dem Bottom-up-Ansatz gemanagt. Üblicherweise orientiert sich das Fondsmanagement an einem Referenzindex. Der Vergleich zwischen Index- und Fondsentwicklung macht die Leistung des Managements messbar. Ein über dem Index liegender Wertzuwachs oder ein geringerer Wertverlust wird dadurch angestrebt, dass das das Management gezielt von der Indexzusammensetzung abweicht und bestimmte Wertpapiere stärker oder schwächer vertreten sind als im Index.

Mit Marge wird im Derivatehandel diejenige Sicherheitsleistung bezeichnet, die der Erwerber der Papiere leisten muss. Sie dient dazu, bei Fehlspekulationen Verluste auszugleichen. Der Broker kann bei negativer Kursentwicklung auch eine Erhöhung der Marge verlangen.

Entwickelt sich ein Terminkontrakt zu Ungunsten des Anlegers, wird der Verlust aus seiner Marge gedeckt. Sinkt dadurch der Saldo des Margenkontos unter die sogenannte Erhaltungsmarge, wird der Anleger aufgefordert, Geld nachzuzahlen.

Mark-to-market beschreibt den börsentäglichen Bewertungsvorgang von offenen Positionen am Terminmarkt, wo Gewinne und Verluste ermittelt werden.

Als Market Maker werden Börsenmitglieder bezeichnet, die für bestimmte Wertpapiere Geld- und Briefkurse stellen und auf eigenes Risiko und Rechnung selbst handeln. Sie gewährleisten dadurch in vielen Fällen erst eine hinreichende Liquidität. Meist handelt es sich bei ihnen um Banken oder Broker.

Als Markt bezeichnet man den Ort, an dem Angebot und Nachfrage für ein bestimmtes Gut zusammentreffen (z.B. der Arbeitsmarkt für das Angebot an Arbeitskraft oder die Wertpapierbörse für das Angebot an Wertpapieren). Dadurch bildet sich der (Markt-)Preis für dieses Gut. Vereinfacht dargestellt steigt der Preis bei hoher Nachfrage und sinkt bei niedriger Nachfrage.

Unter Marktenge wird die Situation verstanden, dass der durchschnittliche Tagesumsatz in einem bestimmten Wert so niedrig ist, dass (größere) Aufträge nicht an einem einzigen Börsentag abgewickelt werden können. Die Ursache dafür kann sein, dass sich der größte Teil der Wertpapiere in wenigen festen Händen befindet und nicht zum Verkauf steht oder die Gesamtzahl der handelbaren Einheiten gering ist, das Angebot also knapp ist. Sie kann aber auch einfach damit zu tun haben, dass die Nachfrage nach den Wertpapieren gering ist. Enge Märkte müssen Anleger zu besonders großer Sorgfalt veranlassen, insbesondere verlangen sie eine strenge Limitierung der Aufträge oder eine Verteilung auf mehrere Termine, um unerwünschte Kursausschläge zu vermeiden bzw. dass eine Order überhaupt erfüllt werden kann. Betrifft diese Marktenge nicht nur einen Einzelwert, sondern die Gesamtsituation einer Börse, spricht man auch von einer "engen Börse", manchmal sogar mit abwertendem Unterton von einer "Exotenbörse".

Die Marktkapitalisierung spiegelt den aktuellen Börsenwert einer börsennotierten Firma wieder. Sie ergibt sich aus der Multiplikation von aktuellem Aktienkurs und der gesamten Aktienanzahl. Dadurch unterliegt die Marktkapitalisierung ständigen Veränderungen.

Konditionen eines festverzinslichen Wertpapiers sind marktkonform, wenn die Verzinsung und Konditionen den aktuell üblichen entsprechen.

Bezeichnet den stärksten Wertrückgang, den ein Fonds oder Index während eines bestimmten Zeitraums in den vergangenen drei Jahren verzeichnete. Dazu werden rollierende Perioden gemessen, d.h. der maximale Verlust wird berechnet für den Zeitraum Januar bis Juni, gefolgt von Februar bis Juli, März bis August usw.

Englische Bezeichnung für Fonds, die in Aktien von Unternehmen mit einer "mittleren Börsenkapitalisierung" investieren. Meist weisen Mid-Caps ein geringeres Handelsvolumen auf als marktführende Titel ("Blue Chips") auf. Als solche werden die 50 Unternehmen im Börsenindex M-Dax eingestuft. Sie folgen in der Rangfolge des Börsenwertes den 30 Standardtiteln, die im Dax erfasst sind.

Fast alle Fondsgesellschaften verlangen für ihre Investmentfonds, dass Anleger einen Mindestbetrag je Fonds investieren. Für die Erstanlage als auch für alle weiteren Investments sind Mindestsummen in der Regel vorgeschrieben. Auch für die Einrichtung eines Fonds-Sparplans ist üblicherweise eine regelmäßige Mindestanlagesumme erforderlich.

Jedes Kreditinstitut ist verpflichtet, einen bestimmten Teil seiner kurz- und mittelfristigen Einlagen (Giro-, Termin- und Spareinlagen) nicht wieder auszuleihen, sondern als unverzinsliches Guthaben bei der Europäischen Zentralbank (EZB) zu unterhalten. Ursprünglich dient diese Mindestreserve allein der Sicherheit des Kunden und der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit der Bank. Die EZB kann die Höhe der Mindestreserven (den Prozentsatz) innerhalb bestimmter Grenzen verändern. Damit sind die Mindestreserven ein Mittel der Kreditpolitik. Durch eine Erhöhung der Mindestreservesätze werden z.B. die für die Kreditvergabe verfügbaren Mittel der Banken knapper.

Als Mindestschluss bezeichnete man früher die Wertpapiermenge, die erreicht sein musste, damit eine Kursnotierung im variablen Handel erfolgte. Darunter liegende Stückzahlen wurden zum Kassakurs abgerechnet. Für Aktien existiert kein Mindestschluss mehr, bei Anleihen ergibt er sich aus der Mindestanlagesumme.

Vorgeschriebene, nicht unterschreitbare Handelseinheit, vor allem beim Kauf von Optionen.

Die Mindestzeichnungssumme bezeichnet den Betrag, den Anleger zum Erwerb eines Wertpapieres oder von Fondsanteilen mindestens aufwenden müssen. Er ist nicht zu verwechseln mit der Mindeststückelung, die geringer sein kann. Liegt die Mindestzeichnungssumme beispielsweise bei 50.000 Euro und die Stückelung bei 1.000 Euro, so ist eine Zeichnung ab 50.000 Euro möglich, der nächsthöhere Betrag wären 51.000 Euro. Allzu geringe Mindestzeichnungsbeträge sind bei Fonds für Anleger bisweilen von Nachteil, da die anteiligen Kosten dann gegenüber den anteiligen Erträgen hoch ausfallen können.

Kurszusatz im vorbörslichen, börslichen oder nachbörslichen Handel, der eine Veränderung des Wertpapierkurses nach unten um mindestens 5% bei Aktien, Wandelanleihen, Optionsanleihen und Optionsscheinen signalisiert (-), bei Doppelminusankündigung (--) um mindestens 10%. Gegensatz: Plusankündigung.

Mischfonds können gemäß ihrer Anlagebedingungen in unterschiedlichen Wertpapierklassen anlegen. Zumeist ändern sie dabei die Gewichtungsverhältnisse zwischen Aktien und festverzinslichen Wertpapieren. Sie unterliegen aber in der Regel festgelegten Höchstgrenzen für den Aktien- oder Rentenanteil.

Bindungsdauer des in einem festverzinslichen Wertpapier oder Wertpapiervermögen angelegten Kapitals. Die Duration ist kürzer als die Restlaufzeit, da sich durch zwischenzeitliche Zinszahlungen auf das angelegte Kapital die Amortisationsdauer verkürzt. Sie ist das Maß der Zinssensitivität der Anleihen. Bei Null-Kupon-Anleihen (Zerobonds) entspricht die Duration der Laufzeit, da ja die Zinszahlungen implizit erst am Ende der Laufzeit anfallen. Sie sind daher besonders zinssensibel. Modifizierte Duration demonstriert die Barwertänderung eines Investments (im Regelfall einer Schuldverschreibung) in Reaktion auf eine Änderung des Marktzinssatzes. Die Modifizierte Duration unterscheidet sich von der Duration durch den Faktor x.

Das Momentum ist eine wichtige Gr����e der technischen Analyse. Es gibt Aufschluss über Tempo und Kraft von Kursbewegungen sowie über Trendumkehrungen. Es errechnet sich aus der fortlaufenden Division des aktuellen Kurses mit dem vor x Tagen. Das Ergebnis ist eine Kurve (die Momentumskurve) deren Ausprägung von der gewählten Periodenlänge x abhängt. Charttechniker wählen in der Regel eine Einstellung von 12-30 Tagen für kurz- und 20-35 Tagen für längerfristige Betrachtungen. Die Momentumskurve kann wie ein Chart analysiert werden. Wendepunkte im unteren Bereich der Kurve können als Kauf-, Wendepunkte im oberen Bereich können als Verkaufssignale gewertet werden.

Abkürzung für Morgan Stanley Capital International, ein Finanzdienstleister, der zahlreiche internationale Branchen- und Länderindizes berechnet. Diese haben für viele Fondsmanager große Bedeutung als Vergleichsmaßstab (Benchmark) für ihre Portfolios.

Amerikanischer Ausdruck für einen offenen Investmentfonds.

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