S

S & P Ranking

Siehe: Star Ranking

Siehe: Star Ranking

Die Sachanlagen bestehen aus den materiellen Vermögensgegenständen, wie z.B. - Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte- Technische Anlagen und Maschinen- Betriebs- und Geschäftsausstattung, etc. Zu aktivieren sind alle im Eigentum der Gesellschaft befindlichen Anlagegüter und Grundstücke. Dies sind die Vermögenswerte der Gesellschaft, die auf Dauer im Unternehmen verbleiben und als betriebsnotwendig anzusehen sind. Sie sind nötig, um die Produktion und den Betrieb aufrechtzuerhalten. Die Sachanlagen sind in der Bilanz bei der erstmaligen Erfassung mit ihren Anschaffungs- beziehungsweise Herstellungskosten zu bewerten. In der Folgebewertung sind diese Kosten über die planmäßige Nutzungsdauer abzuschreiben.

Art der Aufbewahrung der Wertpapiere des Kunden bei seiner depotführenden Bank. Im Gegensatz zur Sonderverwahrung in einem Streifbanddepot hat der Kunde bei der Sammelverwahrung (auch Girosammelverwahrung genannt) kein Eigentumsrecht an den Papieren, die er eingeliefert hat, sondern ein Miteigentumsrecht an dem gesamten Sammelbestand der Stücke gleicher Gattung. Während in einem Streifbanddepot die eingelieferten Stücke unter dem Namen des Eigentümers gesondert verwahrt bleiben, werden die nach Art und Gattung zusammengehörigen Stücke bei der Sammelverwahrung zusammengelegt. Wegen des unterschiedlich hohen Verwaltungsaufwands ist die Sammelverwahrung für den Kunden preisgünstiger als die Sonderverwahrung. Sammeldepotfähig sind nur Papiere, die sich für den stückelosen Effektengiroverkehr eignen, z.B. Inhaberaktien oder festverzinsliche Werte ohne Einzelauslosungsrecht.

Beteiligung einer Kapitalgesellschaft an einer anderen, die mindestens 25 Prozent des entsprechenden Gesellschaftskapitals umfasst.

Der letzte Kurs eines Wertpapiers, der im variablen Handel am Ende einer Börsensitzung ermittelt wird.

Die Schuldverschreibungen spielen in der Bankbilanz eine Rolle. Sie stehen auf der Aktivseite und zählen zu den Handelsaktiva. Die Schuldverschreibungen sind die Forderungen der Bank gegenüber ihren Kunden.

Als "schwarz" bezeichnet man die Tage in der Geschichte der Börse, an denen es zu dramatischen Kursverlusten kam. Am bekanntesten ist wohl der "Schwarze Freitag" von 1929: Am 25.Oktober 1929 kam es an der New Yorker Börse zu einem Kurseinbruch, der eine mehrjährige Hausse beendete, auf die eine schwere Wirtschaftskrise folgte. Am Montag, dem 19. Oktober 1987, unterbrach ein entsprechender Börsencrash die bis dahin längste Hausse der Nachkriegsgeschichte. Bereits ein halbes Jahr nach diesem Ereignis hatten sich viele Kurse jedoch wieder erholt und den gleichen Stand erreicht, den sie vor dem "Schwarzen Montag" hatten.

Aktie mit hohem Kurswert, die dem Anleger aus optischen Gründen nicht attraktiv erscheint. Das "schwer" bezieht sich darauf, dass sie schwierig zu handeln ist, weil der hohe Kurs Kleinaktionäre abschreckt. Mit geringem Budget können nur wenige Stücke geordert werden, so dass beim Kauf oder Verkauf oft höhere Spesen fällig werden. Gegenteil: leichte Aktie

Aus dem (Kurs-)Wert der entsprechenden Aktie multipliziert mit der Summe der gehaltenen Anteile besteht der Vermögenswert (Value), den ein Anteileigner (Shareholder) einer Aktiengesellschaft besitzt. Eine auf "Shareholder Value" angelegte Unternehmenspolitik wird daher versuchen, den Kurswert der Aktien und damit den Marktwert des Gesamtunternehmens zu maximieren. Das Prinzip des "Shareholder Value", auf Deutsch "Wert für den Aktionär", stammt ursprünglich aus den Vereinigten Staaten. Dort forderten zuerst institutionelle Anleger, zum Beispiel Pensionsfonds, von Unternehmen, die Aktionärsinteressen in den Mittelpunkt zu stellen. Heute wird das Shareholder-Value-Prinzip von Unternehmen auf aller Welt angewandt. Umfassend wird darunter nicht allein eine kurzfristige Steigerung des Börsenkurses, sondern eine langfristige Optimierung der Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität verstanden.

Englische Bezeichnung für Aktien und Anteile, auch "Stocks" genannt.

Die Sharpe-Ratio, auch Reward-to-Variability-Ratio genannt, misst die Überrendite einer Geldanlage pro Risikoeinheit. Wenn also beispielsweise ein Anleger die Wahl zwischen zwei Fonds hat, die beide in den vergangenen drei Jahren eine jährliche Rendite von 15 Prozent erzielt haben, so dürfte er den Fonds bevorzugen, der diese Rendite mit der geringeren Schwankungsbreite der Wertentwicklung (Volatilität) erreicht hat. Hier fällt die Entscheidung also relativ leicht. Muss der Anleger aber zwischen zwei Fonds wählen, von denen der eine zwar etwas schwächer in der Rendite, aber eben auch etwas weniger risikobehaftet ist, so gibt die Sharpe-Ratio die notwendige Hilfestellung. Zunächst einmal enthält sie im Zähler die sogenannte Überrendite. Darunter versteht man die über die sichere Geldmarktanlage hinausgehende Rendite (annualisiert). Wenn also der risikolose Geldmarkt drei Prozent und der ausgewählte Fonds zehn Prozent abgeworfen haben, so hat letzterer eine Überrendite von sieben Prozent. Diese wird ins Verhältnis gesetzt zum Risiko, ausgedrückt als Volatilität. Eine positive Sharpe-Ratio, also eine deutlich größer eins (>1), zeigt an, dass gegenüber der risikolosen Geldmarktanlage eine Mehrrendite erwirtschaftet wurde. Zum anderen zeigt sie, in welchem Verhältnis diese Mehrrendite zum eingegangenen Risiko steht. Umgekehrt verdeutlicht eine negative Sharpe-Ratio kleiner Null (< 0), dass noch nicht einmal die Geldmarktverzinsung übertroffen wurde. Während bestimmter Phasen gibt es durchaus Märkte, in denen trotz eingegangenen Risikos keine angemessene Wertentwicklung zu erzielen ist. Unterscheiden sich also zwei Fonds sowohl in der erzielten Rendite als auch in der Volatilität, sollte unter sonst gleichen Bedingungen der Fonds mit der höheren Sharpe-Ratio bevorzugt werden.

Verkaufsposition. Mit ihr spekuliert der Anleger, zum Beispiel durch einen Leerverkauf, auf den fallenden Kurs einer Aktie oder eines Derivats. Gegenteil: Long-Position

Abkürzung des französischen Begriffs société d'investissement à capital variable. Die SICAV ist eine besonders in Frankreich und in Luxemburg gebräuchliche Aktiengesellschaft, die über Gesellschaftsorgane sowie über ein Mindestkapital verfügt. Das Kapital der Gesellschaft variiert jedoch. Es entspricht jederzeit dem Wert des Nettovermögens aller Teilfonds der Gesellschaft und wird durch Anteile ohne Angabe eines Nominalwertes dargestellt. Im Unterschied zu einer klassischen Aktiengesellschaft besteht der Zweck der SICAV ausschließlich darin, das Gesellschaftskapital in Wertpapieren nach dem Grundsatz der Risikostreuung anzulegen.

Fonds, die ihre Mittel überwiegend in kleine börsennotierte Unternehmen, sogenannte Nebenwerte, investieren.

Das bei der Investmentgesellschaft gegen Ausgabe von Anteilscheinen eingelegte Kapital und die damit angeschafften Vermögensgegenstände bilden ein "Sondervermögen". Es ist vom Vermögen der Investmentgesellschaft getrennt. Dadurch soll sichergestellt werden, dass das eingelegte Kapital der Anleger vor dem Zugriff der Investmentgesellschaft selbst und vor dem Zugriff von Gläubigern (im Insolvenzfall) geschützt ist. Investmentgesellschaften können mehrere Sondervermögen bilden.

bezeichnet die gesonderte Aufbewahrung der Wertpapiere eines Kunden im Streifbanddepot im Unterschied zur allgemein üblichen Sammelverwahrung (vgl. Sammelverwahrung).

Vermögenswerte, die nicht von wesentlicher Bedeutung in Bezug auf die Höhe der Bilanzaktiva sind und keinem anderen Bilanzposten zugeordnet werden können.

Position der Gewinn- und Verlustrechnung. Sie beinhalten Geschäftsvorfälle, die beim regulären Geschäftsbetrieb anfallen und nicht in den anderen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnungspositionen auszuweisen sind. Die "sonstigen betrieblichen Aufwendungen" müssen jedoch eine gewisse Regelmäßigkeit haben, so dass Sie von den "außerordentlichen Aufwendungen" abgegrenzt werden können. Je nachdem, ob das Gesamtkostenverfahren (GKV) oder das Umsatzkostenverfahren (UKV) zur Gewinnermittlung verwendet wird, können unterschiedliche Aufwendungen unter dieser Position erfasst werden.

Die sonstigen Kapitalanlagen stehen auf der Aktivseite der Bilanz. Dieser Posten fasst alle restlichen wertvollen Anlagen zusammen, die das Unternehmen zum Bilanzstichtag vorweisen konnte. Beispielsweise können das festverzinsliche Wertpapiere oder Aktien - sofern diese nicht unter Beteiligungen fallen - sein.

Unter den "sonstigen Passiva" sind abgegrenzte Schulden sowie Verpflichtungen ausgewiesen, welche einzeln betrachtet nicht von wesentlicher Bedeutung in Bezug auf die Höhe der Bilanzpassiva sind und keinem anderen Bilanzposten zugeordnet werden können.

Die "sonstigen Rückstellungen" stehen in der Bilanz auf der Passivseite unter dem Gliederungspunkt "Rückstellungen". Sie berücksichtigen alle erkennbaren rechtlichen oder faktischen Verpflichtungen gegenüber Dritten, die in ihrer Höhe oder Fälligkeit am Bilanzstichtag unsicher sind.

Die sonstigen Verbindlichkeiten kommen in der Bilanz auf der Passivseite vor. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten alle restlichen Schulden, die noch von dem Unternehmen zu begleichen sind.

Das sonstige Anlagevermögen steht in der Bilanz auf der Aktivseite unter dem Gliederungspunkt "Anlagevermögen". Darunter fallen die restlichen Anlagevermögen, die keine immateriellen Vermögensgegenstände, Sachanlagen oder Finanzanlagen sind.

Das sonstige Eigenkapital findet seinen Platz in der Bilanz unter dem Gliederungspunkt Eigenkapital auf der Passivseite. Das sonstige Eigenkapital enthält alle im Unternehmen befindlichen Werte, die ebenfalls noch zum Eigenkapital gehören.

Das "sonstige Umlaufvermögen" findet seinen Platz auf der Aktivseite unter dem Gliederungspunkt "Umlaufvermögen". Zum sonstigen Umlaufvermögen gehören alle Werte, die nicht dazu bestimmt sind, dauerhaft im Unternehmen zu bleiben und sich keiner anderen Position des Umlaufvermögens (zum Beispiel Vorräte) zuordnen lassen.

ist ein Sparvertrag. Er dient der regelmäßigen Einzahlung eines bestimmten Anlagebetrages, zum Beispiel zum Kauf von Investmentanteilen, beim sogenannten Fondssparplan. Bei einem Banksparplan zahlt der Kunde regelmäßig eine bestimmte Summe auf sein Konto ein. Die meisten Banksparverträge sind variabel, sich passen sich dem Basiszins je nach Marktlage an.

Mittels eines Sparplans werden regelmäßig Anteile an einer oder mehrerer Beteiligungen wie Fonds erworben bzw. wird eine verzinsliche Geldanlage aufgestockt. Die Höhe der Sparraten ist meist absolut fixiert, kann aber auch dynamisch angepasst werden.

Ein in die Zukunft gerichtetes Verhalten mit dem Ziel, Preisveränderungen richtig vorauszusehen und daraus einen Nutzen zu ziehen. Auf Börsentransaktionen bezogen bedeutet Spekulation den Kauf von Wertpapieren oder Rechten nicht zum Zwecke der Anlage, sondern des Wiederverkaufs mit Gewinn nach einem Anstieg des Preises für diese Werte. Im Deutschen haben die Ausdrücke "Spekulation" und "Spekulant" häufig eine negative Konnotation, da sie mit einem verantwortungslosen Handeln gleichgesetzt werden, das allein die Gewinnmaximierung zum Ziel hat.

Gewinne aus dem Verkauf von Wertpapieren waren bis einschließlich des Jahres 2008 nur dann einkommensteuerpflichtig, wenn sie innerhalb von zwölf Monaten nach Erwerb wiederverkauft wurden. Bis zu einer Freigrenze von 512 Euro blieben sie dennoch steuerfrei, bei Übersteigen der Freigrenze waren sie im vollen Umfang steuerpflichtig, bzw. zur Hälfte, sofern sie dem Halbeinkünfteverfahren unterlagen.

Gewinne aus dem Handel mit Wertpapieren. Sie berechnen sich aus der Differenz von Ankaufspreis einschließlich Kosten des Kaufs sowie Verkaufspreis abzüglich der Kosten des Verkaufs.

Spekulationsgewinne sind in vollem Umfang steuerpflichtig. Sie unterliegen der Abgeltungsteuer von 25 Prozent, auf die noch ein Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent erhoben wird. Zudem wird Kirchensteuer fällig. Der Begriff stammt noch der vorher geltenden Steuergesetzgebung, nach der Spekulationsgewinne nur dann steuerpflichtig waren, wenn zwischen Kauf und Verkauf nicht mehr als zwölf Monate (Spekulationsfrist) verstrichen waren. Für Wertpapiere, die sich schon vor Einführung der Abgeltungsteuer im Besitz des Steuerpflichtigen befanden, gilt die alte Regelung weiterhin. Verkaufsgewinne sind daher steuerfrei.

bezeichnet die Minderheitsbeteiligung an einem Unternehmen, durch die aber wichtige Unternehmensbeschlüsse, zum Beispiel die Änderung von Satzungsbestimmungen des Unternehmens, verhindert werden kann. Bei Aktiengesellschaften liegt diese Sperrminorität bei 25 Prozent.

sind die im Zusammenhang mit dem Abschluss eines Bank- beziehungsweise Börsengeschäfts anfallende Zahlungen, zum Beispiel eine Maklergebühr (Courtage) oder Bankprovision. Diese Spesen machen beim Kauf von Aktien zusammen etwa 1 Prozent des Kurswertes aus. Beim Kauf von neuemittierten festverzinslichen Wertpapieren entstehen diese Kosten nicht.

Sie sind nicht für die breite Öffentlichkeit konzipiert, sondern für spezielle institutionelle Anleger, zum Beispiel Pensionskassen oder Versicherungen. Sie unterliegen wie Publikumsfonds dem Investmentgesetz, sind jedoch weniger reguliert.

Unterscheiden sich von normalen Publikumfonds durch die Ausrichtung ihrer Anlagepolitik auf gewisse Länder, Industriezweige, Wirtschaftssektoren oder gewisse Wertpapiergattungen. Beim Anleger setzen Spezialitätenfonds ein höheres Maß an Risikobereitschaft, aber auch an Kenntnis gesamtwirtschaftlicher Zusammenhänge voraus. Neben höheren Chancen entstehen durch diese Beschränkung auf bestimmte Marktsegmente auch höhere Risiken.

Bei einem Spin-Off gliedert eine bestehende Firma einen Teil des Unternehmens als eigenständige Firma aus. Als Ausgleich für die Abgabe dieses Firmenteils erhalten die alten Aktionäre Aktien des neuen Unternehmens gratis oder zumindest das Recht, diese neuen Aktien zu kaufen. Macht der Aktionär von diesem Recht keinen Gebrauch, kann er das Kaufrecht ebenfalls an der Börse verkaufen (Bezugsrechthandel). In beiden Fällen (Ausgabe von Neu-Aktien oder Verkauf von Bezugsrechten) sollten dem Alt-Aktionär keine finanziellen oder rechtlichen Nachteile entstehen. Spin-Offs bieten Unternehmen die Möglichkeit, durch Umwandlung eines Unternehmensteils in eine Beteiligung, kurzfristig Kapital zu erlangen. Spin-Offs können auch der erste Schritt zu einem kompletten Verkauf eines Unternehmensteils sein.

Im Gegensatz zur Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln, wie sie der Ausgabe von Berichtigungs- beziehungsweise "Gratisaktien" zugrunde liegt, kommt es beim Split nicht zu einer wirklichen Kapitalerhöhung, sondern lediglich zu einer Veränderung in der Anzahl der auf das Grundkapital einer Aktiengesellschaft ausgegebenen Aktien. Ein Split dient dem Zweck, aus "schweren" Aktien "leichte" zu machen, die für den Anleger optisch attraktiver erscheinen. Wenn es also zu einem Split im Verhältnis 1:2 kommt, besitzt jeder Aktionär ab dem Tag der Umstellung doppelt so viele Aktien wie vorher. Die Börsenkapitalisierung bleibt am Tag der Umstellung gleich, verteilt sich nun aber in diesem Fall auf die doppelte Zahl von Aktien. Der Aktienkurs ändert sich auch entsprechend: Er halbiert sich.

Gleichzeitiger Kauf und Verkauf von Kontrakten, deren Kurse miteinander in Verbindung stehen und die sich bezüglich der Fälligkeit unterscheiden. Dabei wird erwartet, dass aufgrund der Veränderung der Kursdifferenz ein Gewinn entsteht. Ein Händler, der eine Spread-Position eingeht, spekuliert auf relative Preisveränderungen zwischen verschiedenen Fälligkeiten eines Handelsgegenstandes an verschiedenen Börsen (inter-market-spread) oder zwischen verschiedenen Handelsgegenständen mit identischen Fälligkeiten an einer Börse (inter-commodity-spread). Bei Optionsscheinen: Bezeichnung der Spanne zwischen Geld- und Briefkurs. Beim Vergleich zweier Zinssätze spricht man vom Zinsspread.

Sprinterzertifikate (auch Kickstart-Zertifikate genannt) sind eine relativ neue Anlageform. Mit einem Sprinterzertifikat erwirbt ein Anleger ein derivatives Produkt, welches sich auf eine Aktie bezieht. In den Bedingungen des Zertifikats sind zwei Schwellenwerte und eine bestimmte Laufzeit vereinbart. Liegt der Kurs der bezogenen Aktie am Ende der Laufzeit unterhalb des unteren Schwellenwertes, so erhält der Anleger die pro Zertifikat vereinbarte Anzahl an Aktien. Liegt der Kurs der Aktie zwischen der unteren und oberen Schwelle, so erhält der Anleger die vereinbarte Menge an Aktien und eine Geldprämie in Höhe des Betrages um den der Aktienkurs den unteren Schwellenwert überschreitet. Liegt der Kurs der Aktie auch über dem oberen Schwellenwert, so erhält der Anleger eine Rückzahlung in Höhe des oberen Schwellenwertes plus der Differenz zwischen oberer Schwelle und unterer Schwelle. Beispiel: Das Sprinterzertifikat hat eine untere Schwelle von 60 Euro und eine obere Schwelle von 80 Euro. Bezugsrechtsverhältnis 1:1 Fall 1: Die Aktie kostet am Ende der Laufzeit 55 Euro. => Der Anleger erhält eine Aktie. Fall 2: Die Aktie kostet am Ende der Laufzeit 70 Euro => Der Anleger erhält eine Aktie plus eine Geldzahlung von 10 Euro. Fall 3: Die Aktie kostet am Ende der Laufzeit 105 Euro => Der Anleger erhält eine Geldzahlung von 100 Euro. Die optimale Performance würde der Anleger also erzielen, wenn der Kurs der Aktie am Ende der Laufzeit 79,99 Euro betragen würde. Ein Engagement in Sprinterzertifikaten lohnt sich also, wenn eine moderate und nicht allzu große Kurssteigerung erwartet wird. Da der maximale Gewinn nach oben begrenzt ist, werden diese Zertifikate oft mit einem gewissen Nachlass gegenüber dem Aktienkurs ausgestattet.

bezeichnet ein Verfahren, das Mehrheitsaktionären erlaubt, Kleinaktionäre per Barabfindung aus dem Unternehmen zu drängen. In Deutschland ist das ab einem Mehrheitsanteil von 95 Prozent zulässig.

Der seit dem letzten Zinstermin bis zum Kauftag aufgelaufene Betrag, den der Käufer eines festverzinslichen Wertpapieres dem Verkäufer bezahlen muss.

beschreibt eine konjunkturelle Entwicklung, die einen Stillstand der Wirtschaft signalisiert, meistens gemessen an Veränderungen des Bruttosozialprodukts oder der Investitionen. An der Börse bezeichnet man als "Stagnation" auch über längere Zeit gleichbleibende Kurse (Seitwärtsbewegung).

Ist die in Deutschland gebräuchlichste Form der Aktie. Im Gegensatz zu Vorzugsaktien besitzen Inhaber von Stammaktien ein volles Stimmrecht auf der Hauptversammlung.

Einer der umfassendsten Aktienindizes des amerikanischen Wertpapiermarktes, in dem 100 (S & P 100) beziehungsweise 500 Aktienwerte (S & P 500) nach einem bestimmten, repräsentativen Querschnitt gewichtet, enthalten sind.

Umsatzstarke Aktien großer, internationaler Unternehmen mit einem hohen Börsenwert, auch als Blue Chips bezeichnet.

Hinter dem Begriff S&P Stars verbergen sich die Wörter "Stock Appreciation Ranking System". Es handelt sich dabei um ein vom amerikanischen Finanzdienstleister Standard & Poor´s (S & P) entwickeltes Benotungssystem (S & P Star-Rankingsystem), mit dem die dortigen Analysten zum Ausdruck bringen, wie eine bestimmte Aktie aus ihrer Sicht in den nächsten sechs bis zwölf Monaten verglichen mit der Entwicklung des S & P 500-Index abschneiden wird. Die zu vergebenden Noten reichen von einem bis zu fünf Sternen. Eine Aktie, die sich fünf Sterne verdient hat, sollte demnach deutlich besser als der Vergleichsmaßstab abschneiden und zu den besten Titeln am Aktienmarkt überhaupt zählen. Werte mit nur einem Stern sollen sich den Annahmen zufolge dagegen deutlich schlechter entwickeln und zu den schwächsten Werten zählen. Einer Aktie mit drei Sternen wird demzufolge eine Performance wie dem S & P 500-Index zugetraut, und Titeln mit zwei oder vier Sternen eine etwas schlechtere oder eine etwas bessere Kursentwicklung. Angewandt wird dieses Rankingmodell von S&P seit Anfang 1987.

Der Begriff Steuerguthaben bezeichnet einen zusätzlich zur Dividende ausgezahlten Betrag, der dem Anleger auf seine Einkommenssteuererstattung angerechnet wird. Er beträgt 56,25 Prozent (vgl. Anrechnungsverfahren).

Bei dieser Art von Fonds versucht das Management, die steuerpflichtigen ordentlichen Erträge möglichst gering zu halten.

Den gesamten Wertzuwachs bezeichnet dieser Teil, der aus Zinsen, Dividenden und Mieteinnahmen, also den ordentlichen Erträgen, stammt. Bei Aktienfonds ist der steuerpflichtige Ertragsanteil am geringsten und bei klassischen Rentenfonds am höchsten.

Sind für zukünftige Aufwendungen gedacht, die sich dann ergeben, wenn die Firma Steuern zahlen muss. Wenn die Zahlung fällig wird, wird die gebildete Rückstellung aufgelöst.

Verkauf von Kaufoptionen auf bestehende Aktienpositionen oder von Verkaufsoptionen unter Sperrung des zum Kauf der Aktien notwendigen Geldbetrages. Das Risiko eines Stillhaltergeschäfts ist grundsätzlich sehr hoch. (vgl. Call-Option, Put-Option, Optionsgeschäft).

Das dem Inhaber von Stammaktien zustehende Recht zur Stimmabgabe auf der Hauptversammlung der Aktiengesellschaft (vgl. Hauptversammlung).

Die Stochastik berechnet das Verhältnis zwischen einem Schlusskurs und der Spanne der täglichen Schwankung. Die tägliche Spanne zwischen Höchst- und Tiefstkurs spiegelt die maximalen Werte wider, die Käufer zu zahlen bereit waren, beziehungsweise Verkäufer mindestens verlangten. In welchem Verhältnis der Schlusskurs zu diesen Extremwerten steht, kann Aufschluss darüber gewähren, wer am Ende des Tages die Überhand gewann und wie die Entwicklung weiter geht. Schließt eine Aktie nahe ihrem Tageshoch, geht man davon aus, dass die Kraft der Käufer ungebrochen ist und sich die positive Entwicklung fortsetzt. Umgekehrt gilt dies für die Verkäufer und den Tagestiefstand. Eine Stochastik pendelt wie ein Oszillator zwischen Werten von 0 bis 100, wobei die Extreme selten erreicht werden. Wichtige Punkte bei einer Stochastik sind die Zwanziger- und die Achtziger-Linie. Durchbricht der Graph die Achtziger-Linie nach oben, so spricht man von einer "überkauften" Marktsituation; durchbricht der Graph die Zwanziger-Linie nach unten, von einer "überverkauften" Situation. Erstere deutet auf eine baldige Abwärtskorrektur hin, letztere auf steigende Kurse. Die Aussagen einer Stochastik sind in erster Linie auf Aktien in Seitwärtstrend anwendbar. Aktien, die sich in stetigen Auf- oder Abwärtstrends befinden, liefern innerhalb ihres Trends häufig verfrühte falsche Kauf- und Verkaufssignale. Deshalb sollte eine Stochastik immer zusammen mit einem längerfristigen, trendfolgenden Indikator verwendet werden.

Anlagestrategie, die darauf basiert, Aktien zu erwerben, die sich besser entwickeln als der Gesamtmarkt. Nach detaillierter Analyse der Unternehmen und ihrer Gewinnentwicklung erfolgt die Auswahl. Damit steht Stock-Picking im Gegensatz zu einer länder- oder branchenorientierten Strategie.

In den Vereinigten Staaten weit verbreitete Art eines Verkaufsauftrags, der automatisch an die Börse gegeben wird, wenn ein bestimmter Wertpapierkurs erreicht beziehungsweise unterschritten wird. Strategisch lassen sich solche Aufträge im besten Fall so platzieren, dass das Limit für eine solche Order automatisch der Kursentwicklung nach oben angepasst wird und erst dann zum Zuge kommt, wenn der Wertpapierkurs innerhalb dieser Entwicklung einen Rückschlag um einen bestimmten Prozentsatz (zum Beispiel 5 oder 10 Prozent) hinnehmen muss.

Die Menge an Aktien eines Unternehmens, die nicht in fester Hand sind, sondern am Markt gehandelt werden. Je geringer der Streubesitz an einer Aktiengesellschaft ist, desto enger ist deshalb auch der Markt für die entsprechenden Papiere und umgekehrt (vgl. Marktenge).

Dieser Posten fasst alle Erträge zusammen, die nach der Position "Nettobeiträge" in der Gewinn- und Verlustrechnung eines Versicherungsunternehmens auftauchen. In den meisten Fällen sind das die Erträge aus Kapitalanlagen und die sonstigen Erträge.

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