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Übernahmeangebot

Angebot zum Kauf eines Unternehmens, meistens mit genaueren Angaben über die erwarteten Bedingungen für diese Übernahme, insbesondere dem gebotenen Aktienkurs.

Im Zusammenhang mit neu ausgegebenen Wertpapieren wie Anleihen und Aktien (bei Kapitalerhöhungen und Börsengängen) häufig entstehende Situation, bei der die Nachfrage nach den entsprechenden Wertpapieren das vorhandene Angebot gegebenenfalls sogar mehrfach übersteigt.

Die übrigen Aufwendungen fallen erst dann an, wenn alle operativen Erträge und Aufwendungen in der Gewinn -und Verlustrechnung saldiert worden sind. Zu den übrigen Aufwendungen gehören zum Beispiel Gelder, die für Zinsen aufgewendet wurden.

Versicherungsunternehmen: Die sonstigen Erträge in einer Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) eines Versicherungsunternehmens bestehen im Wesentlichen aus Finanzdienstleistungen, Zinsen, Veräußerungsgewinnen aus Abgang von Betriebs- und Geschäftsausstattung, Währungsgewinnen und ähnlichen Erträgen. Sonstige Erträge werden in der GuV eines Versicherungsunternehmens zweimal saldiert. Einmal vor dem operativen Geschäft und einmal nach dem operativen Geschäft. Industrieunternehmen und Banken: Die übrigen Erträge fallen erst dann an, wenn alle operativen Erträge und Aufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung saldiert worden sind. Zu den übrigen Erträgen gehören zum Beispiel Gelder, die aus Zinseinnahmen erlangt wurden.

Börsendeutsch für den letzten Tag eines Monats. Beispiel: Wer ein Limit beim Aktienkauf setzt, kann es bis Ultimo, also bis zum Ende des Monats, aufrechterhalten.

(englisch = Regenschirm): Sie bieten dem Anleger, unter einem gemeinsamen Schirm, Anlagemöglichkeiten in verschiedenen Einzelfonds der gleichen Investmentgruppe. Spezielle Anlageschwerpunkte hat jeder Unterfonds. Je nach Markteinschätzung und Risikoneigung kann der Anleger dann ohne zusätzlichen Spesenaufwand oder zu minimalen Gebühren zwischen den Unterfonds wechseln. Nur beim Einstieg in den Umbrella fällt einmalig der Ausgabeaufschlag an.

Das Umlaufvermögen kommt in der Bilanz eines Unternehmens vor und zwar auf der Aktivseite. Wie der Name sagt, ist dieses Vermögen einem Kreislauf unterworfen, d.h., dass das Vermögen immer wieder umgeschlagen wird. Während das Anlagevermögen ständig im Unternehmen verbleibt und die Werte erst ausrangiert werden, wenn sie nutzlos geworden sind (oder auch abgeschrieben sind), sind die Werte des Umlaufvermögens nur eher kurzfristig im Bestand des Unternehmens.

Alles, was an Waren und Leistungen von einem Unternehmen verkauft wird, schlägt sich als Umsatz nieder. Alle Verkäufe des Jahres bilden zusammen die Umsatzerlöse der Geschäftsperiode. Als Umsatzerlöse zählen nur die Verkäufe aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit typischen Erzeugnisse oder Dienstleistungen. Erlöse aus Vermietung oder Verpachtung solcher Gegenstände gehören ebenfalls dazu.

Errechnet sich, indem man den erwirtschafteten Umsatz durch die gesamte Aktienanzahl der Firma dividiert. Umsatz / Aktienanzahl = Umsatz je Aktie.

Diese Kennzahl dient zur Verdeutlichung der Umsatzstärke pro Mitarbeiter. Die Kennzahl gibt an, wieviel Umsatz ein Mitarbeiter im jeweiligen Unternehmen erwirtschaftet hat. Die Kennzahl kann man für jede Geschäftsperiode anwenden, sofern die erforderlichen Daten vorliegen. Die Kennzahl erhält man, indem man den Umsatz durch die Anzahl der Mitarbeiter dividiert.

Der Umsatz besteht aus Geldern, die während einer Geschäftsperiode ins Unternehmen einfließen. Jedoch ergeben sich durch die Geschäftstätigkeit auch andere Kosten. Die Umsatzkosten sind die Kosten, die gemacht werden müssen, um einen Umsatz zu erzielen. Das wären beispielsweise die Kosten für Personal und Material. Die Umsatzkosten tauchen in der Gewinn- und Verlustrechnung auf. Aber die Umsatzkosten können auch detailliert aufgelistet sein, in Form von Materialkosten oder Personalkosten.

Die Einführung von Werten in den ungeregelten Freiverkehr, auch verkürzt Telefonverkehr genannt, kann jederzeit von einer Bank beim zuständigen Börsenausschuss ohne ein besonderes Verfahren beantragt werden. Im Gegensatz zur Einführung in die übrigen Marktsegmente, übernimmt der Wertpapieremittent dabei keine besonderen Verpflichtungen; er braucht bei der Antragstellung nicht mitzuwirken und trägt auch keine besonderen Einführungskosten. Deshalb eignet sich dieser Markt auch besonders für kleinere Unternehmen, die die Voraussetzungen für die Zulassung zu den übrigen Marktsegmenten (noch) nicht erbringen wollen oder können. Grundsätzlich aber kann es vorkommen, dass ein und derselbe im ungeregelten Freiverkehr gehandelte Wert an einer anderen Börse auch in einem anderen Marktsegment notiert ist (vgl. Telefonverkehr).

Bewertung einer Aktie oder eines Gesamtmarktes, gemessen am jeweils aktuellen Kursniveau, die im Vergleich zur Bewertung anderer Aktien oder Gesamtmärkte als zu niedrig erscheint. Als Vergleichsmaßstäbe werden dabei die üblichen, im Rahmen der Aktienanalyse untersuchten Indices (z. B. das Kurs-Gewinn-Verhältnis oder der cash flow je Aktie) herangezogen.

Ein in der charttechnischen Analyse geläufiger Begriff für die Kursregion, in der es einem Wertpapier oder einem Gesamtmarkt besonders schwer gelingen dürfte, weiter zu fallen. Gegensatz: Widerstandslinie.

Damit die Vergleichbarkeit zwischen mehreren Geschäftsberichten und ihren vorhandenen Ertragszahlen gewährt bleibt, müssen alle Quartals- und Jahresberichte bestimmten rechtlichen Grundlagen genügen, die strengstens kontrolliert werden müssen. Insgesamt gibt es drei Standards, die in Deutschland, Amerika und auch in Europa eine große Rolle spielen: IFRS (International Financial Reporting Standards), US-GAAP (United States Generally Accepted Accounting Principles) und HGB (Handelsgesetzbuch). US-GAAP ist die meist verbreitete Rechnungslegungsmethode in den USA. IFRS und US-GAAP ähneln sich vom Aufbau und der Struktur. Beide haben das Prinzip, Vermögensgegenstände zum Marktwert/Börsenwert zu bewerten. Die HGB - Methode zum niedrigen Ankaufswert zu bewerten, weicht jedoch von diesen beiden Standards deutlich ab. IFRS und US-GAAP haben eher eine Aktionärsperspektive, HGB eher eine (vorsichtige) Gläubigerperspektive.

Überkommene, aber nicht immer ausdrücklich festgelegte Regeln und Geschäftsgebaren, unter anderem die an einer Börse geltenden Regeln im Wertpapierhandel.

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