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Valoren

Alle Wertsachen (auch Schmuck). Im Bankverkehr sind Valoren alle Wertpapiere, Banknoten, Schecks, Münzgeld und Edelmetalle in Barren.

Die im variablen Wertpapierhandel stattfindende Form der Notierung, bei der es zu einer laufenden, sich je nach den eingehenden Aufträgen richtenden Kursbildung kommt. Soweit nichts anderes vom Kunden bestimmt, werden alle Aufträge mit einem vorgeschriebenen Mindestvolumen von 50 Stück und dem Vielfachen davon zum nächstmöglichen Zeitpunkt am variablen Markt abgewickelt (vgl. Kassakurs, Einheitskurs).

Vega misst die Wirkung von Volatilitätsveränderungen auf die Optionsscheinprämie. Ändert sich die Volatilität um ein Prozent, so gibt Vega die absolute Veränderung des Optionsscheinwertes an. Bei einem Vega von 0,35 würde sich der Kurs eines Optionsscheines um 0,35 Euro verändern, wenn sich die Volatilität um 1 % ändert.

Die Veränderungen der Nettobeiträge kommen in der Gewinn- und Verlustrechnung eines Versicherungsunternehmens vor. Sie sind die Umsatzkosten der gebuchten Bruttobeiträge. Die Veränderungen der Nettobeiträge beinhalten z.B. die Rückversicherungsbeiträge oder andere Einflüsse, die die Bruttobeiträge vermindern.

Sämtliche Verpflichtungen eines Unternehmens gegenüber anderen, bei Aktiengesellschaften etwa auch die aus der Emission einer Anleihe übernommenen Verbindlichkeiten zur Tilgung und Zinszahlung.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen kommen in der Bilanz auf der Passivseite unter dem Gliederungspunkt Verbindlichkeiten vor. Als Gegenstand der Lieferung gelten insbesondere Wirtschaftsgüter, die im Wirtschaftsverkehr wie Sachen behandelt werden (z. B. Strom). Der Begriff "Lieferungen" wird in diesem Zusammenhang anders verstanden. Beschafft ein, mit der Bearbeitung oder Verarbeitung eines Gegenstandes beauftragter Unternehmer, mindestens einen Hauptstoff, der aus dem der Lieferungsgegenstand besteht, so liegt eine Werklieferung vor, die wie die Lieferung behandelt wird. Die Leistungen können entstehen, wenn zum Beispiel der mit der Bearbeitung oder Verarbeitung eines Gegenstandes beauftragte Unternehmer einen Nebenstoff selbst beschafft. Denn dann handelt es sich um eine Werkleistung.

Durch Verbriefung werden Verbindlichkeiten handelbar gemacht, die ansonsten in den Büchern eines Kreditgläubigers verbleiben würden. Eine klassische Form der Verbreifung ist der Pfandbrief, dessen Zins und Tilgung aus den Zahlungsströmen aus einem Deckungsstock von Hypothekenkrediten oder Krediten an öffentliche Schuldner erfolgen. Im 21. Jahrhundert wurde das Verbriefungsgeschäft sehr stark ausgeweitet. So wurden auch Unternehmenskredite, Kreditkartenschulden, Autokredite und vieles mehr verbrieft, auch in Mischformen. Zudem wurden diese Verbriefungen oft auch noch weiter verbrieft. Dieser Überfluss und die Kompliziertheit des Systems verbriefter Verbindlichkeiten gilt als eine der Ursachen der Finanzkrise am Ende des ersten Jahrzehnts. Da Finanzunternehmen durch die Verbriefungen Lasten aus ihren Bilanzen häufig in Zweckgesellschaften ohne weitere Einnahmen verschoben, konnten sie die Kreditvergabe stärker ausdehnen. Bei steigenden Kreditausfällen aber brach die Refinanzierung des Verbriefungssystem aufgrund seiner Unübersichtlichkeit und der Ungewissheit über Risiken und Werte der Verbriefungen zusammen.

Eine KAG verpflichtet sich dazu, börsentäglich Anteile eines Offenen Fonds zurückzunehmen. Ausnahme können hier Offene Immobilienfonds sein. Jederzeit soll der Kunde in der Lage sein, ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist, über sein Vermögen zu verfügen. Es gibt lediglich spezielle Kündigungsfristen bei Anlagen nach dem Vermögensbildungsgesetz (480-Euro-Gesetz).

Der Tag, an dem das Recht aus einer Option oder einem Optionsschein, eine Aktie zum Basispreis zu erwerben, erlischt; Ende der Laufzeit.

Die Entwicklung eines bestimmten Index, der einem Fonds als Vergleichsbasis für die Wertentwicklung dient. Den Vergleichsindex zu schlagen ist Ziel eines aktiv gemanagten Fonds. Passiv gemanagte In etwa wie ihr Vergleichsmaßstab sollten sich (Index)-Fonds entwickeln.

siehe Vergleichsindex

Es enthält alle Angaben von wesentlicher Bedeutung, die für die Beurteilung der Investmentanlage wichtig sind. Dem Anteilerwerber muss zusammen mit dem Rechenschaftsbericht und ggf. dem Halbjahresbericht das Verkaufsprospekt ausgehändigt werden.

Dadurch, dass die steuerlichen Aufwendungen der Fondsgesellschaft (Abschreibungen inkl. Sonderabschreibungen, Finanzierungszinsen, Bewirtschaftungskosten, Verwaltungskosten) die steuerlichen Einnahmen (Mieterträge, Guthabenzinsen) übersteigen (sog. Werbungskostenüberschuss), entstehen Verlustzuweisungen in der Anlaufphase eines Geschlossenen Immobilienfonds. Zunächst werden auf Ebene der Fondsgesellschaft die steuerlichen Verluste betragsmäßig ermittelt und anschließend jedem einzelnen Gesellschafter gesondert zugewiesen. Auf Ebene des einzelnen Anlegers können diese Verlustzuweisungen mit anderen, positiven Einkünften verrechnet werden. Die hieraus resultierenden Einkommensteuerersparnisse mindern im Ergebnis den effektiven Eigenkapitaleinsatz des Anlegers.

Von den Gewinnen, die eine Gesellschaft im Laufe ihrer Tätigkeit erzielt, wird ein Teil als Dividende an die Aktionäre verteilt. Der andere Teil wird in Form von Rücklagen zum weiteren Ausbau der Gesellschaft benutzt: Es werden neue Maschinen angeschafft und Gebäude errichtet, Forschung betrieben etc. Diese Investitionen dienen dazu, das Unternehmen zu stärken, seine Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und seine Ertragskraft zu erhöhen. Damit wächst nach und nach das Vermögen der Gesellschaft.

Rechenschaft/Halbjahresbericht, aus der Veränderung des Fondsvermögens und Aufteilung hervorgehen.

In der Buchhaltungssprache bedeuten die Versicherungsleistungen in der Gewinn- und Verlustrechnung eines Versicherungsunternehmens einen Posten, in dem alle Aufwendungen für Versicherungsfälle enthalten sind. Versicherungsfälle wären beispielsweise Lebensversicherungen, die ausgezahlt wurden oder Kranken-, Schaden- oder Unfallversicherungen.

Die Vertriebskosten finden in der Gewinn- und Verlustrechnung ihren Platz. Zu den Vertriebskosten zählen die Kosten für Werbung (sofern diese nicht einzeln aufgegliedert sind) und Verkaufsförderung, Reisekosten, Sponsoring etc.

Ausländische Fondsanteile dürfen nur in Deutschland veröffentlicht/zum Vertrieb angeboten werden, wenn die Investmentgesellschaft das Anzeigeverfahren für den öffentlichen Vertrieb beim Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen ordnungsgemäß durchlaufen haben.

Die Verwaltungskosten kommen in der Gewinn- und Verlustrechnung vor. Zu den Verwaltungskosten gehören u. a. Mieten, Pachten, Telefon, Instandhaltungskosten, Kosten der Datenverarbeitung und des Rechnungswesens.

Für die Verwaltung eines Fonds erhält die KAG die Vergütung. In den Besonderen Vertragsbedingungen/im Verkaufsprospekt ist die Höhe der Verwaltungsvergütung geregelt. Wird die Gebühr dem Fonds belastet (Depotbankgebühr) und nicht dem Anleger.

Besondere Form von Namensaktie, deren Eigentumsübertragung von der satzungsgemäßen Zustimmung der jeweiligen Aktiengesellschaft abhängig ist. Solche vinkulierten Namensaktien werden häufig zu dem Zweck ausgegeben, ein Unternehmen vor Überfremdung zu schützen oder die Übernahme durch unliebsame Konkurrenten zu verhindern.

Ist ein Schwankungsbereich, während eines bestimmten Zeitraums, von Wertpapierkursen, von Rohstoffpreisen, von Zinssätzen oder auch von Investmentfonds-Anteilen. Sie ist eine mathematische Größe (Standardabweichung) für das Maß des Risikos einer Kapitalanlage. Z. B. wird hier ein Durchschnittswert für die Entwicklung des Fonds in einem Monat gebildet. Als Standard werden die Schwankungen dieses Werts genommen und gemessen, wie weit sich der Fonds in einem Monat von diesem Durchschnittswert entfernt hat. Also errechnet man die Schwankungsbreite um den Mittelwert herum. Je größer diese Schwankungsbreite ist, desto volatiler und damit risikoreicher ist ein Fonds. Für das Risiko ist z. B. eine weitere Messgröße der Maximale Verlust.

Der im Wesentlichen unter den Banken telefonische und fernschriftliche Wertpapierhandel vor Beginn der eigentlichen Börsensitzung und außerhalb der Verantwortung der Börse. Die Tendenz der Vorbörse lässt schon erahnen, wie sich das Hauptgeschäft entwickeln wird.

Aus Unternehmenssicht sind die Vorräte, Forderungen und liquiden Mittel, die Werte, die die meiste Beachtung finden. Falls das Unternehmen eine hohe Liquidität aufweist, dann gilt es als sehr zahlungsfähig. Wenn das Unternehmen eine sehr niedrige Liquidität aufweist bzw. gar keine mehr vorhanden ist, dann gilt das Unternehmen als zahlungsunfähig. Auch zwischen Umlaufvermögen und Anlagevermögen kann es einen Tausch geben. Wenn beispielsweise eine Unternehmung ihre liquiden Mittel aufwendet, um eine Maschine oder ein Gebäude zu kaufen, dann wäre das ein Tausch von Umlaufvermögen in Anlagevermögen.

Das eigentliche, in der Regel aus mehreren Personen bestehende Organ zur Geschäftsführung und Vertretung einer Gesellschaft, bei Aktiengesellschaften auf höchstens fünf Jahre vom Aufsichtsrat bestellt.

Gegenüber den Stammaktien mit besonderen, z. B. hinsichtlich der Dividende versehenen Vorzügen. Diese Sonderrechte werden in der Regel allerdings durch den Nachteil erkauft, dass der Inhaber dieser Papiere daraus keinerlei Stimmrechte auf der Hauptversammlung herleiten kann.

Die besondere, dem Inhaber von Vorzugsaktien gewährte Dividende, die in einer Dividendengarantie, aber auch aus einer gegenüber den Stammaktien mit einem zusätzlichen Bonus versehenen Ausschüttung bestehen kann.

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