Y

Yankee-Bonds

Anleihen, die in den USA in Dollar von ausländischen Banken oder Gesellschaften aufgelegt werden. 

In der amerikanischen Umgangssprache steht "Yankee" für
Fremder. Als Yankee Bonds werden die von ausländischen Firmen dort emittierten Aktien bezeichnet. 


Yankee-Anleihen unterliegen dem Securities Act von 1933, wonach die Anleihen vor dem Verkauf bei der Securities and Exchange Commission (SEC) registriert werden müssen. Yankee-Anleihen werden häufig in Tranchen, einzelnen Teilen eines größeren Schuldtitels oder einer strukturierten Finanzierungsvereinbarung mit unterschiedlichen Risikostufen, Zinssätzen und Laufzeiten ausgegeben, und die Angebote können extrem groß sein und bis zu 1 Mrd. USD betragen.

Es gibt auch Yankee-Einlagenzertifikate, CDs, die in den USA von einer Zweigstelle oder Agentur einer ausländischen Bank ausgestellt werden.

Vorteile von Yankee Bonds
Yankee-Anleihen können sowohl für Emittenten als auch für Anleger eine Win-Win-Chance darstellen. Einer der wichtigsten potenziellen Vorteile für einen Emittenten von Yankee-Anleihen ist die Möglichkeit, billigeres Finanzierungskapital zu geringeren Kosten zu erhalten, wenn vergleichbare Anleihezinsen in den USA erheblich niedriger sind als die aktuellen Zinssätze im eigenen Land eines ausländischen Unternehmens. Die Größe des US-amerikanischen Anleihemarkts und die Tatsache, dass US-amerikanische Anleger sehr aktiv damit handeln, verschaffen dem Emittenten ebenfalls einen Vorteil, insbesondere wenn das Anleiheangebot groß ist. Obwohl die aufsichtsrechtlichen Anforderungen der USA einen ausländischen Emittenten zunächst daran hindern könnten, die Genehmigung zum Anbieten von Anleihen zu erhalten, sind die Bedingungen für die Kreditvergabe in den USA insgesamt möglicherweise noch weniger streng als im eigenen Land des Emittenten, was dem Emittenten eine größere Flexibilität hinsichtlich des Angebots ermöglicht .

Ein wesentlicher Vorteil für US-amerikanische Anleger in Yankee-Anleihen besteht darin, dass solche Anleihen häufig höhere Renditen bieten als die Renditen vergleichbarer oder sogar niedriger bewerteter Anleihen von US-Emittenten. Ein weiterer potenzieller Vorteil ist die Tatsache, dass Yankee-Anleihen Anlegern eine Möglichkeit bieten, eine internationale Diversifikation in einem Portfolio von Anleihenanlagen zu erreichen. Yankee-Anleihen bieten US-amerikanischen Anlegern auch einen Vorteil gegenüber der Investition in ausländische Unternehmensanleihen, die im Heimatland des ausländischen Unternehmens getätigt wurden. Da Yankee-Anleihen auf US-Dollar lauten, ist das Währungsrisiko, das üblicherweise mit ausländischen Anleiheninvestitionen verbunden ist, praktisch ausgeschlossen.

Nachteile von Yankee Bonds
Einer der Nachteile von Yankee-Anleihen für Emittenten ist der Zeitaufwand. Aufgrund der strengen US-Vorschriften für die Ausgabe solcher Anleihen kann es mehr als drei Monate dauern, bis eine Yankee-Anleihe zum Verkauf zugelassen wird. Das Genehmigungsverfahren umfasst eine Bewertung der Kreditwürdigkeit des Emittenten durch eine Ratingagentur wie Moody's oder Standard & Poor's.

Eine weitere Überlegung ist das Zinsumfeld. Ausländische Emittenten bevorzugen normalerweise die Emission von Yankee-Anleihen, wenn in den USA ein Niedrigzinsumfeld herrscht, da dies bedeutet, dass der Emittent die Anleihe mit niedrigeren Zinszahlungen anbieten kann. Sollte jedoch etwas dazu führen, dass die Zinssätze in drei Monaten steigen oder fallen, könnte dies die sorgfältig kalibrierte Preisgestaltung der Yankee-Anleihe durcheinander bringen und sich auf deren Verkauf auswirken.

Schließlich kann eine Yankee-Anleihe von der Wirtschaft ihres Heimatlandes beeinflusst werden. Wenn dieses Land also eine wackelige Wirtschaft hat, könnte sein Preis fallen oder der Emittent könnte auf Probleme stoßen - was sich auf seine Couponzahlungen auswirken könnte. Und während die Yankee-Anleihe in Dollar ausgegeben wird, kann sie auch einem gewissen Währungsrisiko ausgesetzt sein, da die wirtschaftlichen Probleme einer Nation häufig die Wertentwicklung ihres Geldes auf den Devisenmärkten beeinflussen.

Häufig benutzte englische Abkürzung für "year-to-date". Bezeichnet den Zeitraum seit Jahresanfang bis zum aktuellen Zeitpunkt.

Der Begriff "Yellow Book" steht für die Zusammenfassung der Vorschriften für die Börsennotierung von Wertpapieren an der Londoner Wertpapierbörse.

Yield

Englisch: Yield

Auch: Effektivverzinsung

Die Rendite ist der Gesamtertrag eines Wertpapiers in Bezug zum investierten Kapital. Sie setzt sich zusammen aus Wertzuwachs, laufender Dividendenzahlung und Kosten für Kauf, Verkauf und Verwaltung. Sie wird in Prozent angegeben und ist in der Regel nicht identisch mit dem Prozentsatz des Nominalzinses. Hohe Dividendenrenditen können ein Kaufargument für einige Anleger sein. Andere hingegen schenken der Kursentwicklung eine stärkere Bedeutung.

Die Yield Curve (Zinsstrukturkurve) zeigt das Zinsniveau festverzinslicher Anlagen bei kurz-, mittel- und langfristigen Laufzeiten.

Klicken Sie auf einen EU regulierten Broker und handeln Sie noch heute - Zurück zum Brokervergleich

Avatrade Logo
Plus500 Logo
IronFX Logo
Capital Logo
XM Logo