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Zeichner

Der spätere Fondsgesellschafter wird als Zeichner, d. h. der einzelne Anleger wird in einem Geschlossenen Immobilienfonds/Leasingfonds beschrieben. An der Fondsgesellschaft wird er sich durch Einbringung der von ihm gewählten Zeichnungssumme beteiligen.

Die primäre Entscheidungsgrundlage für eine mögliche Beteiligung an einem Geschlossenen Immobilienfonds/Leasingfonds bildet für einen potentiellen Anleger das Zeichnungsprospekt. Das Prospekt enthält alle wesentlichen Daten des Beteiligungsangebotes, wie z. B. die Objektbeschreibung, die Mittelherkunfts- und Mittelverwendungsrechnung, die Prognoserechnung oder das dem Angebot zugrunde liegende Vertragswerk. Für die sachliche Richtigkeit, in einem Zeichnungsprospekt, der Angaben trägt die Verantwortung der Prospektherausgeber, in aller Regel also der Fondsinitiator. Auf der Grundlage der zum Herausgabezeitpunkt maßgeblichen, rechtlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse sowie der einschlägigen gesetzlichen Normen und Verwaltungsanweisungen muss das Zeichnungsprospekt erstellt werden. Vor allem die Vollständigkeit aller entscheidungsrelevanten Daten und Angaben verlangt das Gebot der Prospektwahrheit/Klarheit.

Ein Anleger erklärt seinen Beitritt zu einer Geschlossenen Fondsgesellschaft durch seine Unterschrift auf dem Zeichnungsschein. Neben den persönlichen Daten des Anlegers auf dem Zeichnungsschein sind daher auch die von ihm übernommene Eigenkapital/Zeichnungssumme zu dokumentieren.

Ist der Betrag, mit dem sich ein Anleger an einem Geschlossenen Fonds beteiligt. Also repräsentiert sie die Höhe des von einem Anleger übernommenen und einzuzahlenden Eigenkapitals.

Derjenige Bestandteil des Preises einer Option, der aufgrund verbleibender Restlaufzeit bewilligt wird. Der Zeitwert ergibt sich aus der Differenz zwischen dem tatsächlichen Kurs eines Optionsscheines und seinem inneren Wert. Er ist immer positiv und nimmt mit abnehmender Restlaufzeit ab.

Im allgemeinen Bezeichnung für eine Notenbank wie z.B. die Bundesbank. Die Hauptverwaltungen der Bundesbank in den einzelnen Bundesländern heißen Landeszentralbanken. Unter Zentralbanken versteht man aber auch Zentralkassen der Kreditgenossenschaften und die Girozentralen der Sparkassen.

Sogenannte Null-Kupon-Anleihen, bei denen sich die Verzinsung bis zum festgelegten Rückzahlungstermin aus dem jeweiligen Unterschiedsbetrag zwischen dem Kaufkurs und der Tilgung zum Nominalwert errechnet.

Derivatives Finanzinstrument, mit dem der Anleger an der Entwicklung des Underlyings (Basiswert) partizipiert. Dieses Underlying kann ein Wertpapier, ein Aktienkorb, ein Index oder ein anderes Finanzprodukt sein. Zertifikate sind Inhaberschuldverschreibungen, daher muss der Anleger im Unterschied zu Investmentfonds das Risiko beachten, dass der Emittenten zahlungsunfähig werden kann. Je nach Ausgestaltung richten sich Zertifikate an sicherheitsorientierte Investoren (etwa, wenn sie einen Kapitalschutz aufweisen) oder an risikofreudige Anleger (etwa, wenn sie mit einem Hebel ausgestattet sind).

Preis, den ein Schuldner für die befristete Überlassung von Geld zahlen muss bzw. den ein Gläubiger für die Überlassung von Sparkapital erhält. Der Zinseszins ist der Zinsanteil, der auf die Verzinsung nicht des einsetzten Kapitals, sondern auf die fällig gewordenen, aber nicht ausgezahlten Zinsen entfällt.

Der Zinsüberschuss spielt eine wichtige Rolle in der Gewinn- und Verlustrechnung einer Bank. Er ergibt sich als Differenz von Zinsertrag und Zinsaufwendungen.

Die Zinsaufwendungen (Gewinn- und Verlustrechnung) umfassen die Aufwendungen eines Unternehmens für Fremdkapital wie etwa Darlehen und Bankkredite.

Der Zinsertrag, wie man ihn auch von Sparbüchern oder anderen Anlagen kennt, ist eine der wichtigsten Einnahmequellen einer Bank. Doch auch andere Unternehmen erwirtschaften durch Finanzanlagen Zinserträge. Der Zinsertrag einer Bank ist eine Kennzahl, deren Bedeutung mit der des Umsatzes in anderen Branchen verglichen werden kann. Darin enthalten sind zum Beispiel Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften und aus festverzinslichen Wertpapieren. Es sind die Bruttoeinnahmen der Bank. Zinsaufwendungen und laufende Erträge werden mit den Zinserträgen saldiert, um den Zinsüberschuss zu berechnen.

Werden Zinserträge wieder investiert, erhöht sich der Anlagebetrag. In den kommenden Perioden wird dann ein höherer Betrag verzinst.

Der Zins für Leihkapital (Kredite) ist nicht zu allen Zeiten gleich, vielmehr richtet sich seine Höhe nach der jeweiligen Wirtschaftslage. Sie wird außerdem durch bestimmte Maßnahmen der Zentralbank beeinflusst. Im Rahmen eines so gebildeten Zinsniveaus richtet sich die Höhe des Zinses im Einzelfall nach Laufzeit und Risiko, das der Geldgeber eingeht. Ändert sich das Zinsniveau, so passen sich meist alle Effektivzinssätze an.

Zinsen für festverzinsliche Wertpapiere werden zu bestimmten Daten, den Zinsterminen, gezahlt. In der Regel werden die Zinsen auf Anleihen jährlich, seltener viertel- oder halbjährlich gezahlt.

Die im Zuge der Ausgabe neuer Wertpapiere infolge Überzeichnung der Emission vorgenommene Aufteilung der Wertpapiere auf die verschiedensten Kaufinteressenten.

Im Börsenhandel zwangsweise vorgenommene Transaktion gegen einen Händler, z. B. der neuerliche Kauf zu seinen Lasten, wenn dieser nicht oder nicht fristgerecht liefert.

Im Preis eines Fondsanteils enthaltener Ertragsanteil, soweit er sich aus Zinsen und Zinsansprüchen zusammensetzt. Bei Rückgabe oder Verkauf der Anteile unterliegt der Zwischengewinn der Einkommen- und Kapitalertragsteuer, können aber auch bei Käufen steuerlich geltend gemacht werden.

Der Aktienkurs eines zyklischen Werts bewegt sich mehr oder weniger parallel zum Konjunkturzyklus. Geht es der Wirtschaft gut, steigen sie. In Rezessionszeiten fallen sie. Typische zyklische Werte sind beispielsweise Autoaktien.

Regelmäßig wiederkehrende Schwankungen nach oben und unten, z. B. im Konjunkturverlauf.

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