Trading Definition - Charttechnik Richtig umsetzen

1. Was ist Trading?

Erklärung:
Zunächst macht es Sinn, den Begriff genauer zu betrachten. Was bedeutet „Trading" und welcher ist der Unterschied vom Handeln zum Investieren? Schlägt man im Wörterbuch nach, so wird die Definition „Trading" recht neutral mit „handeln" übersetzt. Diese Bezeichnung Trifft nicht genau zu. "Trading" in Bezug auf die Börse bzw. den „Handel mit Wertpapieren" versteht man grundsätzlich den kurz- mittel und langfristigen Handel von Finanzprodukten wie Aktien, Kryptowährungen, Kontrakte, Wertpapieren, Rohstoffen, Devisen oder Derivaten mit Absicht Gewinne in einen gewissen Zeitabstand zu erzielen. Im Trading versucht man Kursschwankungen und/oder Trendphasen auszunutzen und diese zu verfolgen um daraus zu profitieren. Eine Kontinuierliche Performance zu erwirtschaften wäre das Hauptziel.

1.1 Was ist der Unterschied zwischen Trading und Investition?

Zunächst macht es Sinn, den Begriff genauer zu betrachten. Was bedeutet „Trading" und welcher ist der Unterschied vom Handeln zum Investieren? Schlägt man im Wörterbuch nach, so wird der Begriff „Trading" recht neutral mit „handeln" übersetzt. Diese Bezeichnung Trifft nicht genau zu. "Trading" in Bezug auf die Börse bzw. den „Handel mit Wertpapieren" versteht man grundsätzlich den kurz- mittel und langfristigen Handel von Finanzprodukten wie Aktien, Kryptowährungen, Kontrakte, Wertpapieren, Rohstoffen, Devisen oder Derivaten mit Absicht Gewinne in einen gewissen Zeitabstand zu erzielen. Im Trading versucht man Kursschwankungen und/oder Trendphasen auszunutzen und diese zu verfolgen um daraus zu profitieren. Eine Kontinuierliche Performance zu erwirtschaften wäre das Hauptziel.

Trading:
Der Trader versucht, die Kursschwankungen bei einem Basiswert (Aktie, Kontrakte, Währung) auszunutzen und seine eingegangen Trading-Positionen in einem kurzfristigen (Sekunden bis Tage) Zeitfenster wieder zu schließen. Je nach persönlichem Trading-Stil kann die eingegangene Trading-Position von wenigen Sekunden bis auf Stunden, Tage sogar Monate gehalten werden. Um mit teilweise geringen Kursschwankungen arbeiten zu können, wird oft ein sogenannter Hebel eingesetzt, um die eingefahrene Rendite zu vervielfachen.

Investition:
Es kann grundsätzlich gesagt werden, dass mit Investitionen eher die Handelspositionen gemeint sind, die mit der Absicht einer längeren Haltedauer von mehreren Monaten oder Jahren eröffnet wurden. Einer Der Bekanntesten Investoren Warren Buffett sagte, er bezeichne seine Positionen nur dann als wirkliche Investments, wenn er plane, diese nie mehr zu verkaufen. Er beabsichtigt somit, regelmäßige Auszahlungen in Form von Dividenden zu erhalten.

1.2 Warum will man eigentlich das Trading erlernen?

Warum sind sie also ausgerechnet am Trading interessiert? Es geht vor allem ums Geld verdienen? Reizt Sie vielleicht vielmehr der Gedanke, selbstständig und ein freier Mensch zu sein, mit der Möglichkeit, von überall arbeiten zu können? Oder möchten sie an den Märkten teilnehmen und an Kursschwankungen partizipieren? Schreiben Sie sich diese Fragen auf und beantworten Sie sich diese Fragen in einer ruhigen Minute selbst. Bevor diese Reise losgeht, ist es hilfreich, sich persönliche Fragen zu beantworten. Die richtige Einstellung zum Traden hilft dabei, Durststrecken und Motivationsrezessionen zu überwinden und das eigene Bewusstsein zu schärfen.

2. Trading richtig umsetzen

Wie viel Kapital benötige ich um mit dem Trading beginnen zu können?

Welches Kapital benötige ich, um mit Trading anfangen zu können?
 Sehr viele vor allem neue Trader stellen sich diese Frage, wichtig ist hier keine falschen Erwartungen zu wecken. Dank der vielen Hebelprodukte wie z.B. CFD ist es bereits mit einem sehr kleinen Konto möglich zu Traden. Mit einem 1.000 Konto ist es hier bereits möglich mit einem sinnvollem Risiko- und Money-management operativ zu werden. Der Trading-Einsteiger muss sich natürlich im Klaren darüber sein, dass er mit einem kleinen Konto in der Regel nicht die größten Gewinne realisieren wird. Man sollte das kleine Konto eher als Lehrkonto betrachten um wertvolle Erfahrungen an den Märkten zu sammeln und um sich an das Trading zu gewöhnen. Wenn das Risiko- und Money-Management perfekt beherrscht wird, und man nachhaltig profitabel ist, kann man das eigene Konto jederzeit vergrößern.
• Wichtig ist auch das Thema Kapitalerhalt. Hier noch ein Artikel zu der 1% Regel welche es ihnen ermöglicht das Verlustrisiko zu senken und länger am Handel teil zu nehmen.
• Sie haben ein kleines Konto! Warum hat man es damit schwer?

Welche Märkte und Werte sind für das Trading gut geeignet?
Wenn Trading-Anfänger ans Investieren oder Spekulieren denken haben sie oft den Aktienmarkt vor Augen. Natürlich gibt es neben Aktien auch andere sehr interessante Anlageklassen. Jede Klasse hat seine Eigenheiten was Volatilität und Spreads betrifft. Die wichtigsten lauten:
• Währungen (Auch Devisenhandel/ FOREX)
• Anleihen
• Fonds
• Rohstoffe
• Derivate

gehören zur Familie der strukturierten Finanzprodukte und beziehen sich wie alle Derivate auf einen Basiswert bzw. ein Underlying, von dem der Kurs abgeleitet wird.
Optionen
Optionen gehören im Gegensatz zu Futures zu bedingten Termingeschäften. Optionen sind an einer Terminbörse gehandelte Wertpapiere, welche dem Käufer das Recht – aber nicht die Pflicht – einräumen, einen Basiswert (etwa Aktien, Währungen oder Zinspapiere) innerhalb einer festgelegten Frist und zu einem genau festgelegten Preis entweder zu kaufen (Call Option) oder zu verkaufen (Put Option). Optionen eignen sich eher weniger zum Trading für Einsteiger, da die Preisgestaltung und Trade-Umsetzung hier einigen Einflussfaktoren ausgesetzt sind, die für Einsteiger verwirrend sein könnten.
Was für Trading-Strategien existieren?
Eine wichtige Frage die sich jeder Trader früher oder später stellen muss ist ganz klar die, welche Strategie er nutzen soll. Schließlich existieren unzählig viele verschiedene Strategien welche an den Märkten benutzt werden um Profit zu generieren. Es kann eine große Hilfe sein, sämtliche Strategien zunächst in Hauptkategorien zu untergliedern, um bei der Trading-Lektüre nicht komplett von den vielen Informationen erschlagen zu werden.

Unterscheidung nach Zeithorizont
• Positionstrading
Die Haltedauer beim Positionstrading beträgt einige Tage bis hin zu wenigen Monaten. Die Begrifflichkeit ist also recht weit gefasst. Wenn man in den Medien allgemein den Begriff „Trading“ liest, ist damit meistens das Positionstrading gemeint.
• Swingtrading bzw. Bewegungshandel
Swingtrading bezeichnet eine Strategie, bei der versucht wird, die nächste Bewegung (den nächsten „Swing") eines Wertes zu handeln. Natürlicherweise beträgt der Anlagehorizont in dieser Strategie einige wenige Tage, teilweise kann ein Swing auch bereits intraday, also noch am selben Tag, abgeschlossen sein. Swingtrading wird häufig mit der markttechnischen Betrachtungsweise (nach Voigt) umgesetzt.
• Daytrading
Der Name ist Programm: Beim Daytrading werden Trades in aller Regel an dem Tag geschlossen, an dem sie auch eröffnet wurden. Natürlich bedient sich auch ein Daytrader verschiedener Strategien und Taktiken, nach denen er seinen Handel betreibt. Dazu später mehr.
• Scalping
Das Scalping ist eine Unterart des Daytradings. Hier geht es nur um die Realisierung weniger Punkte, im FDAX (DAX-Future) könnten hier bspw. Kursziele von wenigen oder einem Punkt sein. Um dennoch sinnvolle Erträge erwirtschaften zu können, arbeiten Scalper über Hebel mit vergleichsweise großen Positionsgrößen. Wer einen

Unterscheidung nach Stil bzw. Methode
Sämtliche existierende Handelsstrategien nach deren Taktik bzw. Methode detailliert aufzulisten, wäre natürlich ein sportliches, wenn nicht unmögliches Unterfangen. Es ginge außerdem am Schwerpunkt dieses Artikels vorbei, der ja vorsieht, Einsteigern eine Hilfestellung beim Traden lernen zu bieten. Daher soll hier ein grober, grundsätzlicher Überblick erfolgen, dem die meisten Trading-Setups untergeordnet werden können.
• Zyklisches Traden
Ein Trading-Signal wird recht „spät" generiert, wenn der Kurs bereits ein Stück weit in die favorisierte Richtung gelaufen ist.
Beispiel: Ausbruchstrading

• Antizyklisches Traden
Man handelt gegen die vorherrschende Marktrichtung bzw. in anderen Worten: Man versucht, als einer der ersten Marktteilnehmer eine Richtungsänderung zu partizipieren und einen Wendepunkt zu erwischen.
Beispiel: Extrema- bzw. Reversaltrading oder Ausbruch-Pullback-Strategie
• Nicht-direktionales Trading
Wie der Name schon sagt, wird hier kein Trade in eine bestimmte Richtung getätigt, sondern in der Regel wird bspw. das abrupte Ansteigen von Volatilität gehandelt – etwa bei wichtigen Zinsentscheiden oder Quartalszahlen. Eine andere bekannte Handelsmöglichkeit besteht darin, auf die Annäherung (oder Entfernung) zweier verschiedener Werte zu setzen.
Wie viel Zeit brauche ich fürs Trading?
Nachdem Sie sich nun diesen Artikel und insbesondere die unterschiedlichen Trading-Strategien durchgelesen haben, lässt sich diese Frage bereits sehr viel einfacher beantworten: Es kommt auf Ihren Trading-Stil bzw. Ihre Strategie an.
Logisch: Der Scalper oder Daytrader wird höchstwahrscheinlich mindestens mehrere Stunden am Tag benötigen, um sinnvoll handeln zu können. Hier sollten Sie also zumindest zur Börseneröffnung oder zum Börsenschluss 2 bis 3 Stunden einplanen können.
Der Positionstrader hingegen schätzt unter Umständen sogar das Trading auf Schlusskursbasis ohne jeglichen Eingriff ins aktive Börsengeschehen. Er muss zu Börsenöffnungszeiten gar nicht am Markt sein und investiert bspw. nach Feierabend seines regulären Berufes 30 Minuten in das Screenen des Marktes und managt seine Trades bzw. sucht neue Trade-Signale.
Ähnlich auch der Swingtrader, der zwar auch im Bereich des Daytradings zu finden ist, sofern er intensiver handelt. Aber wie der Artikel „Swingtrading für Berufstätige" von Michael Hinterleitner zeigt, ist Swingtrading – sofern richtig angewandt – auch nebenberuflich problemlos möglich.
Gerade die Möglichkeit, nebenberuflich zu traden, öffnet vielen Anfängern, die das Traden lernen möchten, später Tür und Tor in kurzfristigere Strategien, da diese so ihr Trading-Handwerk Schritt für Schritt verbessern können.

3. Risiko und Moneymanagement

Das Thema Risiko- und Moneymanagement ist sehr umfangreich und kann nicht bis ins kleinste Detail besprochen werden. Kurze Einführung
Wie verhindere ich als Trader das mein Konto auf null fällt? Das ist eine wichtige Frage, denn ohne finanzielle Mittel ist kein Trading mehr möglich. Das Risiko- und Moneymanagement (RMM) setzt hier an und ist die konsequente Verlängerung jeder Trading-Strategie.
Die Themen Risiko- und Moneymanagement sind eng miteinander verwoben. Moneymanagement behandelt jedoch eher das Thema Positionsgrößenbestimmung. Werfen Sie einen Blick auf folgenden Kontoverlauf.
Sowohl die schwarze als auch die graue Linie beschreiben den Verlauf zweier Trading-Konten, die mit exakt derselben Strategie gehandelt wurden – mit Ausnahme der Positionsgröße. Es wird klar, dass RMM kein triviales Thema ist und eng in die Strategie eingebunden werden sollte. Nehmen Sie sich Zeit, um sich diesem Thema in aller Ausführlichkeit zu widmen. Wenn es überhaupt einen Heiligen Gral beim Traden gibt, dann ist es RMM. Hier finden Sie drei exzellente Artikel zu diesem Thema.

• Nachhaltiges und dauerhaftes Traden lernen: Dieser Artikel fängt bei null an und zeigt Schritt für Schritt und anhand eines Beispiels, wie richtiges RMM angewandt wird: Grundlagen des Risiko- und Moneymanagements

• Lernen Sie alles über das Zusammenspiel von Trefferquote, Chance-Risiko-Verhältnis und welche Auswirkungen diese Kennzahlen auf das Trading hat. Ebenfalls mit anschaulichem Beispiel: Grundlagen zur Trefferquote

Was sind die wichtigsten Orderarten?

Eine Order ist nichts anderes als der Auftrag den man an seinen Broker übermittelt hat. In der übermittelten Order geht es nicht nur um „Kauf" oder „Verkauf". Es gibt einige verschiedene Ordertypen, die sich je nach Anforderung, Trading-Strategie und Marktlage ausführen lassen. Die wichtigsten und bekanntesten Orderarten sind: Limit-Orders, Stop-Orders, Trailing-Stop-Orders, Stop-Limit-Orders und One-Cancels-Other-Orders.

Die korrekte Einstellung zu Fehlern & Trading-Verlusten

Die korrekte Einstellung zu Trading-Verlusten ist, diese niemals wahr haben zu wollen, richtig?

Da liegen Sie komplett falsch! Eine Trading-Strategie ist nichts anderes als ein auf Wahrscheinlichkeiten bestehendes System, welches idealerweise einen positiven Erwartungswert hat. Wir erinnern uns an das Kapitel Risiko- und Moneymanagement und haben uns im Bereich Trefferquote und CRVs mittlerweile eingelesen: Auch eine Trading-Strategie mit 40 %iger Trefferquote kann mir einen positiven Erwartungswert generieren – wenn die Gewinntrades den 60 %igen Anteil der Verlusttrades überkompensieren. Was heißt das aber konkret in Bezug auf Verlusttrades?

Offensichtlich erziele ich bei 10 Trades selbst bei regelkonformem Trading 6 Verlusttrades, obwohl ich meine Strategie gemäß Regelwerk, also korrekt, umgesetzt habe. Es liegt auf der Hand, dass ein Trade nicht aufgrund seines Ergebnisses bewertet werden kann. Vielmehr ist von Bedeutung, ob es ein angehender Trader schafft, sein (hoffentlich) definiertes Trading-System konsequent einzuhalten. Gelingt ihm das, handelt er fehlerfrei.

So banal dies klingen mag, so schwierig stellt sich in der Realität häufig die Umsetzung dar. Stellen Sie sich vor, Sie haben die letzten 5 Trades mit negativem Ergebnis schließen müssen, obwohl Sie gemäß Regelwerk fehlerfrei gehandelt haben. Eine Verlustserie, die durchaus häufig vorkommt. Versetzen Sie sich in die Lage! Glauben Sie, Sie bleiben in dieser Situation gelassen? Es geht nicht um emotionale Ausschreitungen, sondern um die kleinen, heimlichen Anpassungen, die Sie nach so einer Verlustserie evtl. vornehmen, ohne Sie mit dem Regelwerk „abzusprechen". Sie gehen einen Trade etwas früher ein, als es die Signal-Lage vorsieht (Hoffnung). Sie schließen einen bestehenden Trade zu früh (Gier). Sie testen auf einmal eine ganz neue, unerprobte Strategie aus. Diese letzten denkbaren Situationen, das sind nun die eigentlichen Trading-Fehler, die es zu vermeiden gilt, denn Sie führen zu impulsivem und unüberlegtem Traden. Und im schlimmsten Fall beenden Sie solche Trading-Fehler mit einem positiven Ergebnis und glauben, alles richtig gemacht zu haben.

Lange Rede, kurzer Sinn: So sichern Sie sich die richtige Einstellung und schützen sich vor Fehlern und emotionaler Leichtsinnigkeit:

• Sie haben eine detaillierte Trading-Strategie

• Sie halten sich daran

Hierzu empfehle ich den Artikel von Normal Welz, Experte für angewandte Trading-Psychologie, über Disziplin, Emotion und Verstand.

Das Trading-Journal: Wie Sie wirklich traden lernen

Das Trading-Journal oder Trading-Tagebuch ist im Grunde das Controlling-Zentrum eines jeden Traders. Stellen Sie sich vor, Sie sind nun einige Monate an den Märkten aktiv, haben die Grundlagen des Tradings erlernt und bereits zahlreiche Transaktionen abgeschlossen. Wissen Sie, wie viele Trades in der Vergangenheit Gewinner und wie viele Verlierer waren? Wie hoch war ein durchschnittlicher Gewinntrade und wie sieht es mit den Verlierern aus? Gehen wir einen Schritt weiter: Lässt sich ein Muster erkennen, welche gehandelten Werte sich tendenziell auffällig oft als Verlierer entpuppen und sind irgendwo Stärken zu erkennen? Funktionieren einige Strategien nicht mehr so optimal wie früher?

All diese Fragen – und noch viele weitere – beantwortet das Trading-Journal. Um sich selbst bei der Trading-Ausbildung gezielt und effizient voranzutreiben, benötigen Sie einen Controlling- bzw. Feedbackmechanismus und eine aussagekräftige Datenbasis. Dazu gehört die umfassende Dokumentation aller eingegangen Trades sowie idealerweise auch eine kurze Einschätzung und Beschreibung Ihrer emotionalen Verfassung. Sie werden überrascht sein, wie positiv sich die Verwendung eines Trading-Journals auf Ihre Performance auswirkt!

4. Trading Stile & braucht man viel Zeit beim Trading?

Es gibt verschiedene Tradingstile, die man beim Traden verwenden kann. Es gibt keine bestimmte Trading Methode, die besser wäre als eine andere, da der entsprechende Tradingstil stark von der jeweiligen Persönlichkeit des Handelnden abhängt. Was für eine Person gut funktioniert, kann sich für eine andere Person als Katastrophe herausstellen. Investieren Sie Zeit darin, zu verstehen, was für Methoden es gibt, und seien Sie bereit, sich den jeweiligen Marktgegebenheiten anzupassen.

Breakout Trading

Das Konzept hinter so genannten Breakouts ist eigentlich ganz einfach. Sie verwenden Ihre eigenen Formeln, um Key Price Levels eines bestimmten Währungspaars zu ermitteln. Wenn der Preis das von Ihnen bestimmte Niveau durchbricht, ist es an der Zeit, zu kaufen oder zu verkaufen. Die Logik dahinter ist folgende: Wenn sich der Preis in eine bestimmte Richtung bewegt, wird er das auch weiterhin tun, nachdem das von Ihnen definierte Preisniveau erreicht worden ist. Die beste Zeit für Breakouts ist dann, wenn sich der Markt schon dicht an den höchsten Höhen oder tiefsten Tiefen befindet, die in letzter Zeit erreicht worden sind. Nicht zu empfehlen sind Breakouts dann, wenn der Markt gerade keinen Trend aufweist.

Reversals verstehen

Technische Trader verwenden Reversals oft dann, wenn das Niveau der Grundaktivität auf dem Markt niedrig ist. Das kann zum Beispiel bedeuten, dass der Markt sich hin und her bewegt, ohne einen klaren Trend zu zeigen. Wenn der Preis plötzlich einen Sprung macht, verwenden Trader Key Price Levels, um direkt zu traden. Auf diese Weise sind sie bereit, kleine aber schnelle Bewegungen in einer ruhigen Marktsituation effektiv auszunutzen. In so einer Situation muss man sicherstellen, dass es an dem Tag keine überraschenden Nachrichten oder Ankündigungen über Änderungen in der Geldpolitik gibt. Bei kurzfristigen Transaktionen können solche News zu Verlusten führen.

Momentum

Beim Momentum Trading nimmt man Markteintritte nicht so genau. Das Konzept beruht darauf, dem Impuls der aktuellen Marktbewegung zu folgen. Am besten funktioniert das, indem man sich auf Indikatoren wie den gleitenden Durchschnitt sowie Oszillatoren für bestimmte Einstiegssignale stützt.

Positionstrading

Im Rahmen dieser Tradingmethode führt ein Trader eine Transaktion aus, sobald der Kurs sich zu bewegen beginnt. Das kann ein tage- oder wochenlanges Beobachten bedeuten, doch sobald der Trader sich der Richtung sicher ist, wird eine Position eröffnet. Diese sind normalerweise bei kleinen Trades am erfolgreichsten.

Retracement Trades

Beim Retracement Trading sucht der Trader nach einer klaren Richtung, die der Kurs einschlagen wird. Sobald der Trader überzeugt ist, dass der Kurs weiterhin in diese Richtung gehen wird, wird eine Transaktion ausgeführt. Die Idee hierbei ist, dass jedes Mal, wenn sich die Niveaus in eine erwartete Richtung bewegen, es eine kurze Periode geben wird, in der der Kurs umkehrt. Das passiert, wenn Trader ihre Gewinne einsammeln. Indem man diese Retracements (oder Pullbacks) beobachtet, kann man als professioneller Trader von einem niedrigeren Preis beim Markteintritt profitieren. Nachdem man eingetreten ist, sollten die Niveaus sich wieder in die ursprüngliche Richtung bewegen.

Brauche Ich viel Zeit für das Trading?

Es kommt immer auf Ihren Trading-Stil bzw. Ihre Strategie an.

Der Scalper; Das Wort scalp , welches aus dem englischen Sprachgebrauch kommt bedeutet so etwas wie herausschneiden. Ein Scalper versucht also seinen Profit mit einem Teil einer Kursbewegung zu erzielen. Er will sich nur ein kleines Stückchen davon abschneiden bzw. herausschneiden. Ein Scalper ist vorwiegend ein ultrakurzfristig orientierter Trader. Seine Trades hält er meist nur wenige Sekunden bis maximal paar Minuten. Es kann aber auch passieren, dass man aufgrund der Lage in den Charts, die Position bis ein paar Stunden hält. Dieses ist aber eher die Ausnahme, da die Trades eher auf ein paar Punkte bzw. Ticks ausgelegt werden. Der Gewinn ist von vornherein eingeschränkt.

Daytrader; Mit Daytrading bezeichnet man Börsengeschäfte, also Käufe und Verkäufe von Werten, die innerhalb eines Tages getätigt werden. Das sind also Positionen, die eröffnet bzw. gekauft werden und nur wenige Stunden, Minuten oder sogar Sekunden später dann wieder geschlossen bzw. verkauft werden. Ein Daytrader, so nennt man einen Anleger, der Daytrading betreibt, versucht also mit schnellen Trades und geringen Kursveränderungen Gewinne zu machen und am Ende des Handelstages alle Positionen zu schließen.

Der Positionstrader-Langfriststrategie; Position Trading, auch Long-Duration-Trading genannt, ist eine Handelsstrategie, die über einen längeren Zeitraum verfolgt wird. Anleger setzen mit dem Position Trading auf übergeordnete Trends und versuchen, von diesen mit CFDs in vollem Umfang zu profitieren.

Im Gegensatz zum Day- und Swing Trading, bei dem Investoren mit CFDs auf Intraday-Bewegungen oder einige Tage bis Wochen setzen, beträgt der Anlagehorizont beim Position Trading mehrere Wochen, Monate oder sogar ein Jahr. Der Position Trader versucht, Werte wie beispielsweise Einzelaktien zu identifizieren, bei denen sich eine stärkere Kursbewegung nach oben – oder beim Shortselling entsprechend nach unten – andeutet. Dazu nutzt der Anleger die klassische technische Analyse, oft ergänzt durch Fundamentalanalysen. Hingegen schätzt unter Umständen sogar das Trading auf Schlusskursbasis ohne jeglichen Eingriff ins aktive Börsengeschehen. Er muss zu Börsenöffnungszeiten gar nicht am Markt sein und investiert bspw. nach Feierabend seines regulären Berufes 30 Minuten in das Screenen des Marktes und managt seine Trades bzw. sucht neue Trade-Signale.

Der Swingtrader; Eine richtig ausgeführte Swing-Trading-Strategie kann Händlern dazu verhelfen, ein kurzes Zeitintervall größtmöglich zu nutzen. Im Gegensatz zum Day-Trading und anderen ist es hier nicht wichtig, vor Bildschirmen und Charts zu kleben, während man die ständigen Veränderungen der Zahlen beobachtet.

Deshalb ist Swing-Trading eine der beliebtesten gebräuchlichen Methoden. Swingtrading ist, sofern richtig angewandt, auch nebenberuflich problemlos möglich. In einem typischen Fall wird eine Position, nur für einige Tage gehalten, bevor sie verkauft wird. Dieser "Swing" von einem Wert zu einem anderen hat dieser Trading-Methode ihren Namen gegeben.

Dabei ist es ausschlaggebend, die Wertveränderungen verschiedener Arten von bspw. Aktien genau im Auge zu behalten, damit Sie auf einem für Sie passenden Level einsteigen und kurz darauf - üblich sind ein bis vier Tage - mit Gewinn wieder aussteigen können. Auf diese Weise unterscheidet sie sich erheblich von Strategien, die häufig von institutionellen und anderen Anlegern verwendet werden, die ihr Vermögen viele Jahre lang halten, alle Höhen und Tiefen mitmachen und erst dann verkaufen, wenn Unternehmensaktien oder andere Vermögenswerte ein gewisses Reifestadium mit einer deutlichen Wertsteigerung erreicht haben. Gerade die Möglichkeit, nebenberuflich zu traden, öffnet vielen Anfängern, die das Traden lernen möchten, später Türen in kurzfristigere Strategien, da diese so ihr Trading-Handwerk Schritt für Schritt verbessern können.

5. Charttechnik und Analysekonzepte

Technische Analyse als methodischer Werkzeugkasten

Die charttechnische Analyse stellt ein beliebtes methodisches Werkzeug dar, um sich im scheinbaren Kurs-Wirrwarr zurechtzufinden, die Marktverfassung zu analysieren, Szenarien abzuleiten und in einen Trade überführen zu können. Dabei stellt diese Methode keinen heiligen Gral dar; vielmehr wird die Technische Analyse von Tradern unterschiedlich intensiv angewandt. Man kann aber sicher sagen, dass jeder kurzfristige Spekulant zumindest Grundelemente wie Widerstand- und Unterstützungszonen oder Trendlinien verwendet. Schließlich hilft es, einen Chart lesen und interpretieren zu können – ein Handwerk, das später im Kapitel Trading-Strategien wieder hilfreich sein wird.

• Brokervergleich365.com bietet einen umfangreichen Ratgeber rund um das Thema Charttechnik an. Hier werden verschiedene Analysekonzepte, Charttypen und Darstellungsformen, Methoden zur Kurszielbemessung, die wichtigsten Standardwerkzeuge und auch Praxisbeispiele detailliert erläutert. Das E-Book „Der große Charttechnik-Lehrgang" können Sie hier kostenfrei downloaden.
Die Fehler der Anleger – und warum Charttechnik und Trendlinien Abhilfe schaffen können

Charting-Software und Paper-Trading
Um technische Analysen fürs Trading anfertigen zu können, wird eine leistungsstarke Software benötigt, mit der man Kursverläufe schnell und übersichtlich aufrufen, analysieren und für eine spätere Verwendung wieder abspeichern kann. Es ist dabei von enormem Vorteil, wenn die Charting-Software auch Stundencharts unterstützt oder gar kleinere Zeitintervalle anbietet (bspw. 15-Minuten-Charts, was bedeutet, dass eine Kerze im Chart einem Intervall von 15 Minuten entspricht).


Der Broker: Was ist das und wozu brauche ich ihn?
Der Broker handelt Finanzprodukte im Auftrag seiner Kunden. Der Hintergrund ist einfach: Sie sind als Privatperson nicht berechtigt, direkt an der Börse Kauf- oder Verkaufsaufträge abzugeben. Das soll unter anderem Qualitätsstandards sichern und effizientere Märkte gewähren. Der Broker seinerseits handelt deshalb immer auf fremde Rechnung.
Wer also den Einstieg ins Trading finden will, kommt an einem Broker nicht vorbei. Allerdings gibt es Brokeranbieter inzwischen wie Sand am Meer. Bei der Brokerwahl ist daher Vorsicht angesagt. Unter den folgenden Links finden Sie zwei Artikel, die sehr detailliert in diese Thematik eintauchen und Hilfestellung bei der Entscheidung bieten.
• Was ein Broker ist und welche Arten es gibt, darauf geht dieser Grundlagenartikel Schritt für Schritt ein: Was genau ist eigentlich ein Broker?
• Wer sich speziell für den Forexhandel (Devisenhandel) interessiert, findet hier eine Liste wichtiger Kriterien bei der Brokerwahl. Der Artikel lässt sich aber auch problemlos auf andere Anlageklassen anwenden:
Wie wähle ich den richtigen Forexbroker fürs Traden aus?



Die Trading-Plattform: Wie wäre es mit einer einzigen Lösung für alles? Natürlich auch mobil.
Mit Guidants wurde von der BörseGo AG eine Rundum-Lösung geschaffen, die alles bietet, was ein Investor oder Trader braucht.
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Die Basis-Version ist übrigens kostenlos nutzbar! Wer noch mehr Features will, kann auf die PRO-Version upgraden.
Hier finden Sie einen Link zum Mini-Handbuch, welches die wichtigsten Features erklärt. 

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